CSKA baut auf Heimstärke

5. Mai 2005, 20:57
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Halbfinale: Moskauer träumen nach dem 0:0 in Parma vom Endspiel - Sporting reist mit 2:1-Vorsprung nach Alkmaar

Moskau/Alkmaar - Am Donnerstag werden bei den Halbfinal-Rückspielen des UEFA-Cups zwischen CSKA Moskau und Parma (Hinspiel 0:0) sowie AZ Alkmaar und Sporting (1:2) die Endspielteilnehmer am 18. Mai in Lissabon ermittelt. SCR-Bezwinger Sporting träumt dabei vom Finale im eigenen Stadion und CSKA will als erster russischer Klub ins UEFA-Cup-Endspiel. Der Vize-Meister aus Moskau (in der Liga musste man 2004 Lok den Vortritt lassen) baut dabei gegen Parma auf die beeindruckende Heimstärke.

Sporting (ohne Pinilla, Enakarhire, Rogerio und Carlos Martins) steht in Alkmaar (es fehlen Buskermolen, Lindenbergh, Mathijsen, Kromkamp und Meerdink) ein heißer Tanz bevor, denn die Niederländer haben noch kein Europacup-Heimspiel in dieser Saison verloren. Schon ein 1:0 würde der Mannschaft von Co Adriaanse reichen, um zum zweiten Mal nach 1981 ins UEFA-Cup-Endspiel einzuziehen. Vor 24 Jahren hatte Alkmaar mit ÖFB-Teamspieler Kurt Welzl das Finale gegen Ipswich Town knapp verloren.

CSKA Moskau kann nach dem "Abstieg" aus der Champions League im zweiten Verdienst-Weg UEFA-Cup noch ganz hoch hinaus. Das 0:0 im Hinspiel in Parma macht der Mannschaft von Trainer Waleri Gasajew Mut, dazu kommt die makellose Heimbilanz: drei Spiele, drei Siege, acht Treffer, kein Gegentor. (APA)

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