Kongress-Unterhändler einigten sich auf Mittel für Kriegskosten

4. Mai 2005, 15:41
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Forderungen von Präsident Bush weitgehend erfüllt

Washington - Unterhändler des Senats und des Repräsentantenhauses in den USA haben sich darauf geeinigt, US-Präsident George W. Bush 82 Milliarden Dollar (63,8 Milliarden Euro) für die Kriegskosten in Afghanistan und im Irak zur Verfügung zu stellen. Der Kongress erfüllt damit weitgehend die Forderungen Bushs.

Für Militäroperationen soll demnach fast eine Milliarde Dollar mehr als vom Präsidenten beantragt zur Verfügung gestellt werden - 75,9 Milliarden. Für Auslandshilfe und internationale Programme sollen 4,5 Milliarden Dollar, gut 1,5 Milliarden weniger als von Bush geplant, bereitgestellt werden. Die Kosten für die beiden Konfliktzonen und andere Aufwendungen im Kampf gegen den Terrorismus seit den Anschlägen des 11. September 2001 steigen damit auf über 300 Milliarden Dollar (233 Milliarden Euro). (APA/AP)

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