Außeruniversitäre Forschung: Mindestgehälter werden angehoben

3. Mai 2005, 15:28
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Verhandlungen bringen Erhöhung um 2,7 Prozent ab 1. Juni

Wien - Für die rund 1.200 Beschäftigten in außeruniversitären Forschungseinrichtungen werden nach den nun abgeschlossenen KV-Verhandlungen ab 1. Juni die Mindestgehälter um 2,7 Prozent angehoben. Die Ist-Gehälter werden um mindestens 2,3 Prozent erhöht, teilten die Gewerkschaft der Privatangestellten und der Dachverband der Forschungseinrichtungen "Forschung Austria" am Dienstag in einer Aussendung mit.

Zusätzlich werden 0,4 Prozent der Gehaltssumme innerbetrieblich verteilt, und zwar geregelt durch eine Betriebsvereinbarung. Kommt keine derartige Vereinbarung zustande, steigen die Ist-Gehälter um 2,5 Prozent. Zusätzlich gibt es weiter rahmenrechtliche Innovationen wie die teilweise Anrechnung der Elternkarenzzeit für Vorrückungen etc. Für Praktikanten und Stipendiaten wird die monatliche Vergütung auf 738 Euro angehoben, außerdem erhalten sie diese nun neu 14 Mal pro Jahr (bisher zwölf Mal). Der Forschungs-Kollektivvertrag ist seit 1. Jänner 2004 in Kraft. (APA)

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