Japans Premier vermittelt in Teheran offenbar in Streit mit USA

    12. Juni 2019, 13:53
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    Shinzo Abe ist als erster japanischer Ministerpräsident seit der Islamischen Revolution im Iran

    Teheran – Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe ist am Mittwoch zu einem historischen Besuch in Teheran eingetroffen. Es wurde erwartet, dass der Iran Japan dabei um eine Vermittlung im Atomstreit mit den USA bitten wird. "Japan kann dazu beitragen, die anhaltenden Spannungen zwischen dem Iran und Amerika zu verringern", sagte ein hochrangiger iranischer Regierungsvertreter kurz vor Abes Besuch.

    Abe könne dabei eine konstruktive Rolle spielen und ein großartiger Vermittler sein, denn Japan habe den Iran immer respektiert. "Als eine Geste des guten Willens sollte Amerika entweder die ungerechten Ölsanktionen aufheben oder die Ausnahmeregelungen verlängern", sagte der Regierungsvertreter.

    Erster Besuch aus Japan seit 41 Jahren

    Abe ist der erste japanische Regierungschef, der den Iran seit der Islamischen Revolution vor 40 Jahren besucht. Der deutsche Außenminister Heiko Maas hatte bei einem Teheran-Besuch am Montag die USA und den Iran zu einer Deeskalation aufgerufen. (APA, 12.6.2019)

    • Japans Außenminister Taro Kono (rechts) hat seinen iranischen Amtskollegen Seyed Abbas Araghchi am Mittwoch getroffen.
      foto: afp/atta kenare

      Japans Außenminister Taro Kono (rechts) hat seinen iranischen Amtskollegen Seyed Abbas Araghchi am Mittwoch getroffen.

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