Berliner Start-up Adjust bekommt 227 Mio. Dollar von Investoren

    12. Juni 2019, 12:00
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    Das auf die Analyse von Smartphone-Nutzerdaten spezialisierte Unternehmen will vor allem in China und Südostasien

    Das Berliner Start-up Adjust hat bei einer der größten Finanzierungsrunden in Europa 227 Mio. Dollar (rund 200 Mio. Euro) von Investoren eingesammelt. Das Geld will das auf die Analyse von Smartphone-Nutzerdaten spezialisierte Unternehmen für die Expansion vor allem in China und Ostasien und für Akquisitionen ausgeben, wie Mitgründer und Firmenchef Christian Henschel zu Reuters sagte.

    Die Finanzierungsrunde ist fast zehnmal so groß wie das bisherige Volumen. Nur das ebenfalls aus Berlin kommende Start-up Getyourguide sammelte heuer mit 484 Mio. Dollar in Deutschland noch mehr ein. Das Geld für Adjust kam von Gesellschaften wie Eurazeo Growth, Highland Europe, Morgan Stanley Alternative Investment Partners und Sofina.

    Verhalten von Smartphone-App-Nutzern

    Adjust entwickelte eine Technologie, mit der sich das Verhalten von Smartphone-App-Nutzern analysieren lässt. Zudem bietet es eine Software an, mit dem Betrug bei Apps vermieden werden kann. Die 2012 gegründete Firma ist nach eigenen Angaben in den vergangenen vier Jahren profitabel gewesen und hat die Zahl ihrer Mitarbeiter in den vergangenen zwölf Monaten um 150 auf 350 vergrößert. Rund 30 Prozent der Umsätze werden in China und Südostasien erwirtschaftet, ein weiteres knappes Drittel stammt aus den USA, der Rest entfällt auf Europa.

    Adjust arbeitet mit Plattformen wie Facebook und Google zusammen, zudem nutzen etwa NBCUniversal, Pinterest and Procter & Gamble die Dienste des Unternehmens. (APA, 12.6. 2019)

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