Acht Sicherheitskräfte im Nordsinai von Extremisten getötet

    5. Juni 2019, 12:14
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    Ein ägyptischer Militärstützpunkt wurde angegriffen

    Kairo/Sinai – Extremisten haben auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten einen Militärstützpunkt angegriffen und dabei mindestens acht Sicherheitskräfte getötet. Bei dem Schusswechsel in der Küstenstadt Al-Arish seien am Mittwoch auch fünf Extremisten getötet worden, zitierte das Staatsfernsehen aus einer Mitteilung des Innenministeriums.

    Im Norden des Sinai kommt es immer wieder zu Anschlägen, die verarmte und vernachlässigte Gegend ist eine Hochburg der Jihadisten. Dort ist der ägyptische Ableger der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) aktiv, der sich zu Attacken auf ägyptische Sicherheitskräfte und die christliche Minderheit bekannt hat. Bei einem der schwersten Angriffe auf eine Moschee waren 2017 mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen.

    Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke vom Mittwoch. Die staatliche Nachrichtenagentur Mena sprach von einem Angriff "terroristischer Elemente". (APA, 5.6.2019)

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