Aufsatzwettbewerb zur Reform des Urheberrechts

    11. Juni 2019, 06:00
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    Studierende und Absolventen aller Unis und FHs können mit Texten zur Reform des EU-Urheberrechts eine Veröffentlichung gewinnen

    DER STANDARD und das Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien laden Studierende zu einem Aufsatzwettbewerb ein. Das Thema lautet:

    "Ist Art. 17 der Richtlinie 2019/790/EU, der in der Öffentlichkeit unter dem Stichwort 'Uploadfilter' diskutiert wurde, rechtlich gelungen? Warum (nicht)?"

    Kommentieren Sie, ob unser Urheberrecht zeit- und interessengerecht ist!

    Content-Plattformen müssen künftig Inhalte, die von Nutzern hochgeladen werden, vorab dahingehend prüfen, ob dabei gegen fremdes Copyright verstoßen wird. Das soll die im April beschlossene Reform des EU-Urheberrechts mit Artikel 15 und 17 – bekannt als Leistungsschutzrecht und Uploadfilter – regeln.

    Zahlreiche NGOs kritisieren die Reform. In einem offenen Brief an die EU-Kommission geben sie einen möglichen Missbrauch für Zensur durch Uploadfilter zu bedenken. Hätte man keine neuen Regeln aufgestellt, hätte man auch gleich auf das Urheberrecht verzichten können, sagte hingegen Axel Voss, der als "Vater" dieser Reform gilt, auf der Republica in Berlin. Weiters verwies er auf die einzelnen Mitgliedstaaten, denen die konkrete Ausgestaltung der Reform obliegt. Vertreter von ÖVP und FPÖ hatten sich im Vorfeld großteils für die Einführung von Uploadfiltern ausgesprochen.

    Aufsatzwettbewerb

    Welche grundrechtlichen Implikationen der Reform des EU-Urheberrechts, insbesondere des Artikels 17, sehen Sie? Nehmen Sie am Aufsatzwettbewerb teil und gewinnen Sie:

    • 1. Platz: Veröffentlichung des Siegertextes in der Printausgabe des STANDARD und auf derStandard.at
    • 2. und 3. Platz: Veröffentlichung der Texte auf derStandard.at

    Teilnahmebedingungen

    • Teilnahmeberechtigt: alle Studierenden an Universitäten oder Fachhochschulen sowie deren Absolventen
    • Textlänge: maximal 5.000 Zeichnen inklusive Leerzeichen
    • Einreichung per E-Mail: debatten@derStandard.at. Bitte schicken Sie uns:
      • Ihren Text per E-Mail
      • Ihren Namen, Telefonnummer sowie Ihre Studienrichtung und Ihre Universität/Fachhochschule
    • Veröffentlichung: Wenn Ihr Text einen der ersten drei Plätze belegt, wird er in redigierter Form veröffentlicht. Dazu werden STANDARD-MitarbeiterInnen mit Ihnen in Kontakt treten und Ihnen professionelles Feedback geben.
    • Einsendeschluss: 2. Juli 2019, zehn Uhr

    Jury

    Eine hochkarätige Jury wird die Texte bewerten und die ersten drei Plätze vergeben. Die Jury-Mitglieder sind:

    • Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó
    • stv. STANDARD-Chefredakteurin Petra Stuiber
    • Univ.-Prof. Dr. Magdalena Pöschl
    • Verfassungsrichter und Rechtsanwalt Dr. Michael Rami
    • Schafft es Ihr Text in die Zeitung?
      foto: standard

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