Trotz 800-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel: Ramos zieht es nach China

    28. Mai 2019, 15:16
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    Real-Boss Perez will Ramos aber nicht ablösefrei ziehen lassen: "Wäre furchtbarer Präzedenzfall"

    Madrid – Real Madrids Präsident Florentino Perez will Starspieler Sergio Ramos keinesfalls ohne Ablöse nach China gehen lassen. "Ich habe Ramos gesagt, dass es unmöglich ist, den Kapitän gratis ziehen zu lassen. Das wäre ein furchtbarer Präzedenzfall für andere Spieler", betonte der 72-Jährige am späten Montagabend in einem Interview des spanischen Radiosenders Onda Cero.

    Perez bestätigte Medienberichte, wonach der 33-jährige Ramos ein Angebot aus China erhalten und den spanischen Rekordmeister um eine vorzeitige Freigabe gebeten habe. Der nicht näher benannte chinesische Club könne die Transfersumme nämlich nicht zahlen. Der Vertrag von Ramos bei Real läuft noch bis zum 30. Juni 2021. Darin soll Medienangaben zufolge eine Ausstiegsklausel von 800 Millionen Euro festgeschrieben sein. Der Innenverteidiger spielt schon seit 14 Jahren für die Königlichen.

    Gleichzeitig zeigte sich Perez optimistisch, Eden Hazard von Chelsea bald verpflichten zu können. "Wir versuchen seit einigen Jahren, Hazard zu Real Madrid zu holen. Ich habe sehr großes Interesse daran, dass er kommt und die Hoffnung, dass es in diesem Jahr klappt", so der Club-Boss. Dass der Vertrag des 28-jährigen Belgiers nur noch ein Jahr laufe, mache die Sache einfacher. (APA, 28.5.2019)

    • Seit 2005 spielt er bei Real Madrid, doch nun will Kapitän Sergio Ramos laut Präsident Florentino Pérez wechseln.
      foto: reuters/susana vera

      Seit 2005 spielt er bei Real Madrid, doch nun will Kapitän Sergio Ramos laut Präsident Florentino Pérez wechseln.

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