Filmfonds Wien fördert "Dokumödie" über Stefanie Sargnagel

    23. Mai 2019, 11:37
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    Bei zweiter Jurysitzung wurden 2,3 Millionen Euro an Fördermittel vergeben, auch für zwei Zweig-Verfilmungen

    Wien – Autorin Stefanie Sargnagel steht im Mittelpunkt einer "Dokumödie" des Regieduos Sabine Hiebler und Gerhard Ertl. Das Projekt mit dem Titel "Sargnagel" soll über ein klassisches Künstlerinnenporträt hinausgehen und wurde vom Filmfonds Wien mit einer Förderung bedacht. Insgesamt neun Projekte erhielten bei der zweiten Jurysitzung des Jahres Zusagen in der Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro.

    Zwei Vorhaben basieren auf Werken von Stefan Zweig: Einerseits setzt Regisseur Philipp Stölzl die "Schachnovelle" für die große Leinwand um (die Dreharbeiten dazu sollen noch dieses Jahr in Wien starten), andererseits nimmt sich der Brite Terence Davies der Novelle "Rausch der Verwandlung" unter dem Titel "The Post Office Girl" an.

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    Neue Thriller-Ware liefern zwei heimische Filmemacher: Christian Frosch, dessen Gerichtsdrama "Murer" heuer u. a. mit dem Österreichischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, erzählt in "Mauser" von der Planung und Durchführung eines fiktiven Attentats. Stefan Ruzowitzky hat wiederum ein historisches Setting gewählt und entführt mit "Hinterland" ins Wien der 1920er-Jahre, wo ein Kriegsheimkehrer und ehemaliger Kriminalbeamter in einen dunklen Mordfall involviert wird. In den Hauptrollen sind Murathan Muslu und Vicky Krieps zu erleben.

    Eine Komödienfortsetzung ist "Hilfe, ich habe meine Freunde geschrumpft" (Regie: Sven Unterwaldt), während Regisseurin Bianca Gleissinger für "27 Storeys" den Wohnpark Alt Erlaa genauer unter die Lupe nimmt. Das deutsch-österreichische Animationsprojekt "Monstrous Mia" basiert auf der Kinderbuchreihe "Monster Mia" von A. B. Saddlewick, und die Komödie "Lifecoach" entwickelt das Autorenteam Elisabeth Schmied, Astrid Kiss und Andreas Schmied. (APA, 23.5.2019)

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