"Tatort"-Schauspielerin Ulrike Folkerts: "Outing war ein Kraftakt"

    22. Mai 2019, 11:25
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    Leben stellte sich auf den Kopf

    München – Seit 16 Jahren lebt "Tatort"-Kommissarin Ulrike Folkerts mit ihrer Partnerin Katharina Schnitzler zusammen in Berlin. Sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen, war jedoch alles andere als einfach. "Mich zu outen, war ein riesiger Kraftakt", sagte die 58-Jährige dem Magazin "Bunte".

    Zur damaligen Zeit sei dies nicht so normal gewesen, wie es heutzutage sein sollte. "Wenn man entdeckt, dass man homosexuell ist, stellt sich das Leben auf den Kopf. Das war, wie durch eine Welle geschleudert zu werden."

    Nach all der Zeit ist das Paar immer noch glücklich. "Ich kann mich jeden Morgen daran erfreuen, wenn ich aufwache und meine Freundin sehe. Bei ihr habe ich das Gefühl, ich werde geliebt, genau so, wie ich bin." Wenn sich die beiden nicht sehen, vermisst Folkerts ihre Partnerin Katharina (56) sehr. "Ich kann maximal zwei Wochen ohne sie sein, länger geht auf keinen Fall."

    Folkerts spielt am Mittwoch um 20.15 Uhr auf ORF2 die Hauptrolle in einem Film der Rosamunde-Pilcher-Reihe. (red, APA, 22.5.2019)

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