Das türkis-blaue Ende in Zitaten: "Falle, Falle, eine eingefädelte Falle"

    19. Mai 2019, 11:03
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    Für das Ende von Türkis-Blau hat ein Video gereicht

    Türkis-Blau ist infolge der Ibiza-Affäre um Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) zu Ende gegangen. Im Folgenden die wichtigsten Zitate des Ibiza-Videos und der darauffolgenden Ereignisse.

    "Wennst die Kronen Zeitung hast, bist der bestimmende Faktor. Und wenn du darüber hinaus einen TV-Sender noch lukrierst, bestimmst du alles."

    Strache träumt von einer Übernahme der "Kronen Zeitung" durch lettisch-russische Oligarchen.

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    "Journalisten sind sowieso die größten Huren auf dem Planeten."

    Strache in besagtem Video

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    "Dann soll sie eine Firma wie die Strabag gründen. Alle staatlichen Aufträge, die jetzt die Strabag kriegt, kriegt sie dann. So und über diese Geschichte reden wir dann, weil den Haselsteiner will ich nicht mehr."

    Strache stellt öffentliche Aufträge in Aussicht.

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    "Der Verein ist gemeinnützig, der hat mit der Partei nichts zu tun. Dadurch hast du keine Meldungen an den Rechnungshof."

    Strache erklärt, wie verdeckte Parteispenden funktionieren könnten.

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    falter
    "Bist du deppert, die ist scharf."

    Von seiner Gesprächspartnerin war Strache sichtlich angetan.

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    "Falle, Falle, eine eingefädelte Falle."

    Irgendwann bekommt Strache Bedenken.

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    "Des is ka Falle."

    Klubobmann Johann Gudenus beruhigt.

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    "Es war eine b'soffene G'schichte."

    Jetzt sieht alles anders aus, Strache reflektiert.

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    der standard
    "Meine Äußerungen waren nüchtern gesehen katastrophal und ausgesprochen peinlich."

    Strache in seiner Rücktrittsrede.

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    "Hier wurde in Silberstein-Manier eine Schmutzkübel- und Desinformations-Kampagne gestartet."

    Strache

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    der standard
    "Für diese inhaltlichen Erfolge war ich bereit, viel auszuhalten. (...) Genug ist genug."

    Kanzler Sebastian Kurz kann nicht mehr.

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    der standard
    "Es sind beschämende Bilder und niemand soll sich für Österreich schämen müssen."

    Bundespräsident Alexander Van der Bellen goutiert die Neuwahlen.

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    "Es ist ein Rückschlag, unbestritten."

    Tiefstapeln vom steirischen FPÖ-Obmann Mario Kunasek.

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    "Eine freiheitliche Partei, die ihre Maske fallen gelassen hat und wir alle waren Zeugen dabei."

    SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fasst zusammen.

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    "Oppositionsbank, Regierungsbank, Anklagebank."

    Die Grünen reimen.

    (APA, red, 19.5.2019)

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