Mein Freund, der Schamane: Märtha Louise will norwegischen Prinzessinnentitel behalten

    16. Mai 2019, 16:32
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    "Das ist nichts, worüber ich nachdenke", sagt die norwegische Adelige, die dafür kritisiert wird, ihren Titel kommerziell zu nutzen

    Oslo – Die norwegische Prinzessin Märtha Louise (47) weist die Forderung zurück, ihren Prinzessinnentitel abzugeben. In einem Interview mit dem Fernsehsender TV2 sagte die Tochter von König Harald und Königin Sonja am Donnerstag: "Das ist nichts, worüber ich nachdenke. Ich bin ein Teil der Familie und werde es auch weiterhin sein."

    Es war das erste gemeinsame Interview von Märtha Louise und ihrem neuen Lebensgefährten, Durek Verret, seit diese am Sonntag ihre Beziehung bekanntgegeben hatten. Der 44-Jährige bezeichnet sich als Schamane. Die Prinzessin bezeichnet sich als hochsensitiv und gibt an, mit Engeln und Tieren reden zu können. Sie hat auch ein spirituelles Zentrum gegründet.

    Das Paar sieht sich in Norwegen einem Sturm von Kritik ausgesetzt. Die norwegische Zeitung "Fädrelandsvennen" forderte am Donnerstag, Märtha Louise solle ihren Prinzessinnentitel abgeben, weil sie ihren Titel in einem kommerziellen Zusammenhang gebrauche.

    Schamanische Übungen

    Das Paar veranstaltet Vorträge zum Thema Selbsterkenntnis und Workshops mit schamanischen Übungen und Meditation. Der Titel der Veranstaltungen lautet "Die Prinzessin und der Schamane". "Das ist meine Art, Geld zu verdienen", erklärte die 47-Jährige. Schließlich bekomme sie keine Apanage vom norwegischen Staat.

    Verret wies in dem Fernsehinterview zurück, dass er behauptet habe, Leukämie heilen und Atome bewegen zu können. "Nein, ich kann Krebs nicht heilen, und ich habe nie gesagt, dass ich das kann", sagte der Amerikaner. (APA, dpa, 16.5.2019)

    • Märtha Louise und ihr Partner Durek Verret.
      foto: reuters

      Märtha Louise und ihr Partner Durek Verret.

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