Altach kann sich gegen Admira retten

10. Mai 2019, 16:33
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Selbst Heranschnuppern an Europacup-Play-off ist noch möglich

Altach/Maria Enzersdorf – Vom Abstieg bis zur Europacup-Teilnahme ist für Altach ist vor den letzten drei Runden der Fußball-Bundesliga noch alles möglich. Vor dem Heimduell mit der Admira am Samstag (17.00 Uhr) fehlen vier Punkte auf die in der Qualigruppe zweitplatzierten Mattersburger, der Vorsprung auf Schlusslicht Hartberg beträgt fünf Zähler. Zumindest der Klassenerhalt könnte schon nach der 30. Runde feststehen.

Trainer Alex Pastoor sieht sein Team trotz der jüngsten Punkteverluste gegen Mattersburg (0:0) und Wacker Innsbruck (1:4) für das Duell mit Abstiegskandidat Admira gerüstet. "Wir sind gut drauf, haben im letzten Spiel ein bisschen zu wenig gute Chancen erarbeitet", meinte der Niederländer zum Auftritt im Burgenland. "Was mir gefallen hat, war die Ordnung am Platz, die ist mittlerweile sehr gut. Wenn wir in allen Situationen unsere Ordnung auf dem Platz halten, sind wir schwer zu schlagen", erklärte er. Sein Fazit: "Wir müssen noch ruhiger am Ball werden, dann werden wir auch mehr Torchancen herausspielen und in Folge auch öfter treffen."

Trainerzukunft

Mit einem Sieg könnte man, einen Erfolg Hartbergs gegen Mattersburg vorausgesetzt, bis auf einen Punkt an die Burgenländer heranrücken und dürfte noch vom Play-off um die Europacupplätze träumen. Verliert Hartberg hingegen, reicht Altach in jedem Fall ein Remis, um den Klassenerhalt zu fixieren. Auch die Entscheidung über eine mögliche Vertragsverlängerung des Trainers könnte davon abhängen. "Beide Seiten sind zufrieden, wie es bis jetzt läuft", erklärte dazu Pastoor. Nach einem Gespräch mit Vizepräsident Werner Gunz habe man in dieser Woche "vereinbart, dass wir die Frist vom 12. Mai zurückversetzen und später die Entscheidung treffen werde, ob ich bleibe oder nicht".

Admira-Coach Reiner Geyer findet sich nach dem verrückten 3:4 gegen Rapid, bei dem man ein 0:3 zwischenzeitlich aufgeholt hatte, mit seiner Elf plötzlich wieder in den Abstiegskampf wieder. Nur zwei Punkte trennen die Südstädter von Platz sechs. "Wir waren schon sechs Punkte vorne, drei Punkte hinten – wir müssen an den Dingen arbeiten, wie wir auftreten und weniger auf die Tabelle schauen", forderte Geyer. Für Kapitän Daniel Toth ist eines klar.: "Eine sehr wichtige Partie steht am Programm, wir müssen von Beginn weg fokussiert und mutig auftreten. Nach drei sieglosen Spielen wollen wir diese wichtigen drei Punkte unbedingt aus Vorarlberg mitnehmen." (APA, 10.6.2019)

30. Runde, Quali-Gruppe

SCR Altach – FC Admira (Altach, Cashpoint-Arena, 17.00 Uhr, SR Lechner). Bisherige Saisonergebnisse: 4:2 (a), 0:1 (h), 1:1 (a)

Altach: Kobras – Anderson, Zech, Zwischenbrugger, Karic – Meilinger, Oum Gouet, Piesinger, Dobras – C. Gebauer, Berisha

Ersatz: Lukse – Schreiner, Luckeneder, Müller, S. Nutz, Ngwat-Mahop, Gubari, Grbic

Es fehlen: Fischer (gesperrt), Lienhart, Netzer, Gatt (alle verletzt)

Admira: Leitner – Schösswendter/Petlach, Bauer, Aiwu – Zwierschitz, Toth, Vorsager, Spasic – Pusch, Kalajdzic, Bakis

Ersatz: Kuttin – L. Malicsek, Soiri, Maier, Paintsil, Jakolis, Starkl, Schmidt

Es fehlen: Hjulmand (gesperrt), Scherzer (Sprunggelenksverletzung), Thoelke (nach Schien- und Wadenbeinbruch)

Fraglich: Schösswendter (Adduktoren)

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