OnePlus 7 Pro: Nächstes Flaggschiff kostet bis zu 820 Euro

    9. Mai 2019, 11:29
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    Preise und alle Daten durchgesickert – Kommt mit hochauflösendem Display, ausfahrbarer Frontkamera

    In wenigen Tagen, am 14. Mai, wird OnePlus offiziell die sechste Generation seines Smartphones vorstellen. Das OnePlus 7 (die Nummer 4 wurde bei der Namensgebung aus esoterischen Gründen vor ein paar Jahren übersprungen) wird erstmals in zwei Varianten erscheinen. Neben dem herkömmlichen Modell wird es auch eine "Pro"-Version geben.

    Und von dieser sind nun zahlreiche Renderings und das Spezifikationsblatt durchgesickert, zeigt Winfuture. Nicht ganz verwunderlich, denn einige US-Journalisten dürften bereits mit Testgeräten versorgt worden sein. Auch der Preis des Handys wurde bekannt.

    foto: winfuture/oneplus

    Langgestrecktes Display

    Das OnePlus 7 Pro wird, so wie wohl auch die Standardausgabe, auf Qualcomms Snapdragon 855 setzen, was wenig überraschend ist. Bei der Bestückung mit Arbeitsspeicher und Onboardspeicher sind drei Ausstattungsstufen vorgesehen: 6 GB RAM und 128 GB Onboard, 8/256 GB sowie 12/256 GB. Die Maße des Handys werden mit 162,6 x 75,9 x 8,8 Millimeter angegeben, das Gewicht mit 210 Gramm.

    Beim Display kommt ein "Fluid AMOLED"-Panel zum Einsatz, dessen Bilddiagonale mit 6,67 Zoll angegeben wird. Dieses wird recht langgestreckt ausfallen. Aus der Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixel ergibt sich ein Seitenverhältnis von 13:6. Bei der Konnektivität liefert man aktuelle Standards. Es gibt LTE, ac-WLAN, Bluetooth 5.0, NFC und einen USB-C-Port gemäß USB 3.1-Standard.

    Triple-Cam und Popup-Frontkamera

    Die Hauptkamera folgt dem Trend und bringt drei Fotosensoren mit, darunter auch den beliebten Sony IMX586 mit 48 Megapixel. Dazu gesellen sich eine 16-MP-Weitwinkelkamera und ein Ultraweitwinkel-Modul mit acht MP. Einen zehnfachen Hybridzoom implementiert man nicht, man bietet eine bis zu dreifache optische Vergrößerung an. Optische Bildstabilisierung ist mit dabei. Videos können in 4K mit bis zu 60 FPS aufgenommen werden, der Zeitlupenmodus erreicht in 1080p bis zu 240 und in 720p bis zu 480 FPS.

    foto: winfuture/oneplus

    Bei der Frontkamera setzt man auf einen 16-MP-Sensor von Sony, der in einem Popup-Modul versteckt ist, das per Knopfdruck ausgefahren werden kann. Sie verfügt über elektronische Bildstabilisierung.

    Für gute Akustik sollen Stereolautsprecher sorgen. Schnelles Entsperren soll ein im Display integrierter Fingerabdruckscanner erlauben. Zudem soll sich der 4.000-mAh-Akku dank "Warp Charge 30" sehr flott wieder aufladen lassen.

    Ab 699 Euro

    Preislich erschließt das OnePlus 7 Pro für den Hersteller eine neue Kategorie, ist man damit doch nicht mehr allzu weit von Samsung und Co. entfernt. Die "kleinste"-Variante (6/128 GB) schlägt demnach mit 699 Euro zu Buche. Die Ausführung mit 8/256 GB kommt auf 749 Euro. Für die Maximalausstattung mit 12/256 GB will man 819 Euro haben.

    Wie viel die normale Variante kosten wird, weiß man noch nicht. Der Vorgänger, das OnePlus 6T, war ab 549 Euro zu haben. (red, 09.05.2019)

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