Mochi eröffnet Tapas-Bar, Konstantin Filippou geht nach Graz

    8. Mai 2019, 07:12
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    Filippou gibt seiner Heimatstadt eine kulinarische Chance, und Mochi gibt es in Wien bald auch im Tapas-Format

    Seit einiger Zeit schon sorgt das Mochi in der Wiener Praterstraße für freudige Foodie-Gesichter. Jetzt gibt es gleich doppelt Anlass zum Jubeln, denn Mochi eröffnet nahe dem Wiener Naschmarkt Mitte Juni ein Pop-up-Lokal im ehemaligen Cote Sud in der Schleifmühlgasse.

    foto: gerhard wasserbauer
    Im neuen Mochi-Pop-up-Restaurant in der Schleifmühlgasse gibt es ab Mitte Juni Japan im Tapas-Format.

    Der 31-jährige Simon Kotvojs steht dem Team an der neuen Location vor und verrät: "Es soll ein Ort sein, an dem man Neues ausprobieren kann." Vor einiger Zeit von einer Weltreise zurückgekehrt, freut sich Kotvojs nun wieder, Teil des Teams im Mochi zu werden, in dem er von 2014 bis 2016 als Souschef tätig war.

    Zuwachs in der Mochi-Familie

    Neben dem Stammlokal Mochi im 2. Bezirk zählen auch eine Ramen-Bar in der Vorgartenstraße sowie das Take-out OMK zum Unternehmen. Mit Mitte Juni wird es mit dem Mochi in Naschmarktnähe ein legeres, japanisch inspiriertes Bistrokonzept mit Wein und Sake geben, wie der "Falstaff" berichtet.

    Wein und Speisekarte werden klein, aber inspiriert gehalten. Ganz dem Stil der Mochi-Konzeptköpfe Eddi Dimant und Tobias Müller entsprechend. Geöffnet ist immer ab Dienstagabend, Samstag ab Mittag.

    In den sieben bis acht Gerichten auf der Karte kann sich auch schon einmal etwas Österreichisches oder Thailändisches finden. Den Japan-Bezug wird es aber immer geben. Flexibel und spontan sollen es auch die Gäste in der zukünftigen Mochi-Dependance halten, denn reservieren kann man nicht.

    Ein erster Vorgeschmack

    Wer sich schon vorab ein Bild machen möchte, kann am 9. Mai in der Schleifmühlgasse vorbeischauen. Unter dem Motto "Bad boys, back in town!" findet gemeinsam mit dem Weinskandal ab 18 Uhr eine gepflegte Baustellenparty statt.

    Konstantin Filippou in Graz

    Für das neue Headquarter der Merkur-Versicherung in der Nähe der Grazer Messe wollen die Betreiber auch kulinarisch Nägel mit Köpfen machen. Dafür haben sie den gebürtigen Steirer mit griechischen Wurzeln, Konstantin Filippou, ins Boot geholt.

    foto: per-anders jörgensen
    Der Steirer mit griechischen Wurzeln, Konstantin Filippou, bespielt nun auch bald seine Heimatstadt Graz kulinarisch.

    "Eine klassische Kantine soll es keinesfalls werden. Ich habe das Konzept so angelegt, als wäre es mein eigener Laden", sagt Filippou. Schließlich sollen auch Menschen abseits der Merkur in den Genuss kommen. Die Küche wird mediterran inspiriert, aber österreichisch werden.

    Im Erdgeschoß der neuen Merkur-Versicherung ist neben dem Restaurant ein Fitnessbereich geplant. Auch dieser Aspekt, in Form von frischen und leichten Gerichten, fließt in die Grazer Küche von Konstantin Filippou mit ein. (red, 8.5.2019)

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