Tarantinos Film über Charles Manson läuft doch in Cannes

    Video2. Mai 2019, 13:08
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    Der Film wird um die Goldene Palme konkurrieren, auch Arbeiten von Abdellatif Kechiche und Gaspar Noé wurden ergänzt

    Knapp zwei Wochen vor Beginn hat das Filmfestival Cannes (14. bis 25. Mai) Ergänzungen zu seinem Programm bekanntgegeben: Quentin Tarantinos Once Upon A Time ... in Hollywood wird nun doch im Wettbewerb zu sehen sein. Ursprünglich hieß es, der Film über Hollywood in den späten 60ern, Stuntleute, Charles Manson und den Mord an Sharon Tate werde nicht rechtzeitig fertig. In der Aussendung von Cannes heißt es, der Film sei "eine Liebeserklärung an Hollywood und beweist die Reife eines erfahrenen Filmemachers".

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    Ein weiterer Film im Wettbewerb ist Mektoub My Love: Intermezzo des französischen Regisseurs Abdellatif Kechiche, der vor sechs Jahren mit La Vie d'Adèle die Goldene Palme gewonnen hat.

    Gaspar Noés Lux Aeterna wird als Mitternachtsfilm zu sehen sein. In die Nebensektion Un certain regard wurden noch La famosa invasione degli orsi in Sicilia de Lorenzo Mattotti und Odnazhdy v Trubchevske von Larissa Sadilova aufgenommen.

    Komplette Jury

    Auch die Jury ist mittlerweile komplett: Die US-Schauspielerin Elle Fanning und der französische Comic-Zeichner Enki Bilal werden ihr ebenso angehören wie der griechische Regisseur Giorgos Lanthimos und sein französischer Kollege Robin Campillo.

    Insgesamt setzt sich die Jury, die heuer von dem mexikanischen Regisseur und Oscar-Preisträger Alejandro González Iñárritu geleitet wird, aus vier Männern und vier Frauen zusammen. Weitere Mitglieder sind die Regisseure Maimouna N'Diaye aus Burkina Faso, Kelly Reichardt aus den USA, Alice Rohrwacher aus Italien und Pawel Pawlikowski aus Polen. (kam, 2.5.2019)

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