USA warnen bei 5G-Netzaufbau vor Spionagegefahren

    2. Mai 2019, 12:43
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    Bei Konferenz zu Datensicherheit in Prag

    Vertreter aus den USA und mehr als 30 weiteren Staaten haben in Prag über mögliche Gefahren des 5G-Netzaufbaus für die Datensicherheit diskutiert. "Die Cybersicherheit muss von Anfang an eine Priorität sein", sagte der tschechische Ministerpräsident Andrej Babis am Donnerstag zu Beginn der zweitägigen Konferenz.

    Die geplanten Mobilfunknetze der 5. Generation versprechen einen wesentlich höheren Datendurchsatz und eine größere Kapazität. Kritiker warnen indes, dass die neuen Funkmasten zum Beispiel von chinesischen Ausrüstern für Spionage genutzt werden könnten.

    "Wir sind der Ansicht, dass diese Infrastruktur einen Teil der (nationalen) Souveränität ausmacht"

    Die USA wollen Firmen wie Huawei deshalb nicht miteinbeziehen. Joshua Steinman, Cybersecurity-Berater von US-Präsident Donald Trump, mahnte in Prag zur Vorsicht. Die USA setzten sich für einen "verantwortungsvollen weltweiten Einsatz" der neuen Technologie ein. "Wir sind der Ansicht, dass diese Infrastruktur einen Teil der (nationalen) Souveränität ausmacht", sagte Steinman.

    Der EU-Kommissar für die Sicherheitsunion, Julian King, betonte in einer Videoansprache die Bedeutung nationaler und europaweiter Risikobewertungen, wollte die Ergebnisse aber nicht vorwegnehmen "Diese Empfehlung richtet sich nicht gegen ein bestimmtes Unternehmen", betonte der Brite. In Österreich laufen derzeit die ersten Tests der 5G-Mobilfunkfrequenzen. (APA, 2.5. 2019)

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    Huawei

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      foto: apa
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