Aufsatzwettbewerb zur Registrierungspflicht im Netz

    30. April 2019, 06:00
    66 Postings

    Studierende aller Unis und FHs können mit Texten zur geplanten Registrierungspflicht für Onlineforen eine Veröffentlichung und ein STANDARD-Abo gewinnen

    DER STANDARD und das Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht der Universität Wien laden Studierende zu einem Aufsatzwettbewerb ein. Das Thema lautet:

    "Grundrechtliche Implikationen des Entwurfs eines Bundesgesetzes über Sorgfalt und Verantwortung im Netz"

    Wer sich in Onlineforen zu Wort melden will, wird das in Zukunft nicht mehr anonym tun können. Poster müssen gegenüber Plattformbetreibern künftig ihren Vornamen, Nachnamen und ihre Adresse offenlegen. Das sieht das neue "Gesetz für Sorgfalt und Verantwortung im Netz" vor, das sich bis 23. Mai 2019 im parlamentarischen Begutachtungsverfahren befindet.

    Das geplante Gesetz verstoße "sowohl gegen EU-Recht als auch gegen österreichische Grundrechte", meint IT-Rechtsexperte Lukas Feiler der Kanzlei Baker McKenzie. Alfred Noll, Jurist und Nationalratsabgeordneter der Liste Jetzt, sieht einen "Widerspruch zu etwas, was ich als Menschrecht der Anonymität bezeichnen würde".

    Aufsatzwettbewerb

    Welche grundrechtlichen Implikationen des Entwurfs eines Bundesgesetzes über Sorgfalt und Verantwortung im Netz sehen Sie? Nehmen Sie am Aufsatzwettbewerb teil und gewinnen Sie:

    • 1. Platz: Veröffentlichung des Siegertextes in der Printausgabe des STANDARD und auf derStandard.at am 23. Mai 2019 und ein STANDARD-Jahresabo
    • 2. und 3. Platz: Veröffentlichung der Texte auf derStandard.at

    Teilnahmebedingungen

    • Teilnahmeberechtigt: alle Studierenden an Universitäten oder Fachhochschulen
    • Textlänge: maximal 5.000 Zeichnen inklusive Leerzeichen
    • Einreichung per E-Mail: debatten@derStandard.at. Bitte schicken Sie uns:
      • Ihren Text als PDF
      • Ihren Namen sowie Ihre Studienrichtung und Ihre Universität/Fachhochschule in der E-Mail, separat vom Text. Diese Informationen werden nicht an die Jury weitergegeben, aber für allfällige Veröffentlichungen verwendet.
    • Veröffentlichung: Wenn Ihr Text einen der ersten drei Plätze belegt, wird er in redigierter Form veröffentlicht. Dazu werden STANDARD-MitarbeiterInnen mit Ihnen in Kontakt treten und Ihnen professionelles Feedback geben.
    • Einsendeschluss: 20. Mai 2019, 10 Uhr

    Jury

    Eine hochkarätige Jury wird die Texte bewerten und die ersten drei Plätze vergeben. Die Jury-Mitglieder sind:

    • Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Forgó
    • STANDARD-Chefredakteur Dipl.-Biol. Martin Kotynek
    • Univ.-Prof. Dr. Magdalena Pöschl
    • Verfassungsrichter und Rechtsanwalt Dr. Michael Rami
    Share if you care.