Mattersburg und Admira verpassen Big Points

    27. April 2019, 18:59
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    Die Burgenländer können nicht mit Rapid gleichziehen. Admira bleibt Vierter in Qualigruppe. Gruber bzw. Bakis treffen

    Der SV Mattersburg hat den Umfaller von Rapid am Samstag in der Fußball-Bundesliga nur bedingt genutzt. Die Burgenländer kamen zu Hause gegen die Admira nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus und verpassten einen großen Schritt Richtung Platz zwei in der Qualifikationsgruppe, der zum Play-off um einen Europacup-Platz berechtigen dürfte. Die Tore erzielten Andreas Gruber (22.) bzw. Sinan Bakis (50.).

    Mattersburg liegt nach dessen 3:4-Heimniederlage gegen Hartberg nun zwei Punkte hinter Qualigruppen-Spitzenreiter Rapid und vier vor Altach. Die Admira folgt auf Rang vier, liegt im Kampf um den Klassenerhalt vier Runden vor Schluss aber nur noch zwei bzw. vier Zähler vor Hartberg und Schlusslicht Wacker Innsbruck.

    Mattersburg startete besser

    Mattersburg-Trainer Klaus Schmidt setzte im Sturm auf Marko Kvasina statt Martin Pusic. Bei der Admira nahm der leicht angeschlagene Sasa Kalajdzic vorerst nur auf der Ersatzbank Platz. Dazu musste Abwehrchef Christoph Schösswendter, der zuletzt bereits zwei Spiele pausieren musste, schon nach 15 Minuten wegen neuerlicher Rückenprobleme vom Platz.

    Die Mattersburger dominierten die erste Hälfte, erspielten sich ein Chancenplus und einige gefährliche Standardsituationen. Gruber stellte nach Querpass von Rene Renner, den Kvasina gekonnt auf die Reise geschickt hatte, auf 1:0. Ein abgefälschter Renner-Schuss zwang Andreas Leitner zu einer starken Parade (37.). Der Admira-Keeper war auch nach einer per Kopf verlängerten Freistoßflanke von Andreas Kuen zur Stelle (41.).

    Admira schlug zurück

    Den Start in Hälfte zwei verschliefen die Mattersburger ein wenig – und wurden durch Bakis prompt bestraft. Der Deutsch-Türke traf nach einem Doppelpass mit Stephan Zwierschitz (50.). Die Admira gestaltete das Spiel danach etwas ausgeglichener, klare Torchancen waren auf beiden Seiten aber Mangelware.

    Es blieb beim dritten Remis im vierten Saisonduell. Am Dienstag hatten die Mattersburger in der Südstadt noch mit 2:0 gewonnen. Zu Hause sind sie bereits sieben Ligapartien unbesiegt. Beide Teams haben von ihren zehn Bundesliga-Spielen im Jahr 2019 jeweils nur zwei verloren. (APA, 27.4.2019)

    Fußball-Bundesliga, 28. Runde, Qualifikationsgruppe:

    SV Mattersburg – FC Admira 1:1 (1:0). Pappelstadion, 1.800, SR Schörgenhofer.

    Tore: 1:0 (22.) Gruber
    1:1 (50.) Bakis

    Mattersburg: Casali – Höller, Malic, Mahrer, Rath – Erhardt, Jano (74. Hart) – Gruber (80. Ertlthaler), Kuen (60. Pusic), Renner – Kvasina

    Admira: Leitner – Aiwu, Schösswendter (16. Hjulmand), Bauer – Zwierschitz, Toth, Vorsager, Maier – Pusch – Schmidt (46. Jakolis), Bakis (80. Kalajdzic)

    Gelbe Karten: Rath, Kuen, Mahrer bzw. Hjulmand, Jakolis, Bauer

    Stimmen:

    Klaus Schmidt (Mattersburg-Trainer): "In der ersten Halbzeit waren wir gut. In der zweiten hat uns die Admira höher unter Druck gesetzt, wir konnten die Bälle nicht ins letzte Drittel spielen. Beim Ausgleich haben wir geschlafen. Uns wurde damit auch der Stecker gezogen. Den Punkt müssen wir mitnehmen, wie er kommt – ein gerechtes Unentschieden für beide Seiten. Wir können als Mattersburg jetzt nicht glauben, dass wir die Gegner zertrümmern."

    Marko Kvasina (Mattersburg-Stürmer): "In Halbzeit eins müssen wir mit zwei, drei Toren führen. Wir sind in der Halbzeit zwei nicht gut aus der Kabine gekommen. Es war auch eine andere Admira auf dem Feld. Beide Halbzeiten betrachtet wäre ein Sieg aber verdient gewesen. Wir wollen rechnerisch den Klassenerhalt schaffen, orientieren uns aber nach oben."

    Reiner Geyer (Admira-Trainer): "Mattersburg hat seine Sache gut gemacht, gegen sie ist es auch schwer zu spielen. In der ersten Halbzeit hatten wir Probleme, in der zweiten konnten wir etwas mehr zulegen und haben auch mehr ins Spiel investiert. Das Tor war schön herausgespielt, Bakis hat schön abgeschlossen. Das Unentschieden geht in Ordnung. In der Halbzeitpause haben wir die Dinge klar angesprochen."

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    • Die Admira und Mattersburg trennten sich 1:1.
      apa/expa/thomas haumer

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    • Der Admira-Sektor durfte einmal in Jubel ausbrechen.
      apa/expa/thomas haumer

      Der Admira-Sektor durfte einmal in Jubel ausbrechen.

    • Christoph Schoesswendter bewies Lufthoheit.
      apa/expa/thomas haumer

      Christoph Schoesswendter bewies Lufthoheit.

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