Traum vom Swimmingpool: Was im Trend liegt

    30. April 2019, 11:00
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    Mit den wärmeren Temperaturen erwacht die Sehnsucht vieler Hausbesitzer nach einem Swimmingpool. Für die heurige Saison wird es damit aber schon knapp

    Viele träumen von einem Haus mit Swimmingpool. Besonders jetzt, wenn die Temperaturen wieder in die Höhe klettern. "Mit dem schönen Wetter kommen die Kundenanfragen", sagt Lukas Poinstingl vom Poolhersteller Leidenfrost mit Sitz in Eggenburg. Für den heurigen Sommer wird sich der Sprung ins kühle Nass aber nicht mehr für alle ausgehen. Die Auftragsbücher sind schon gut gefüllt. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte daher mit der Planung des Pools schon im Herbst beginnen, ist man sich in der Branche einig.

    Was im Trend liegt? "Klein, aber fein", sagt Poinstingl. Die Pools werden kleiner, weil auch die Grundstücke angesichts der vielerorts hohen Quadratmeterpreise schrumpfen. Auch Pools mit einer Länge von drei Metern hat man bei Leidenfrost im Angebot. Vor einigen Jahren habe es noch einen Trend hin zu immer größeren Pools gegeben.

    An der Ausstattung wird dafür nicht gespart, etwa was die Gegenstromanlage oder die Abdeckung des Pools betrifft, erzählt Poinstingl. Für die Wasserpflege komme Chlor nach wie vor am häufigsten zum Einsatz. Heute werde auf Dosieranlagen gesetzt, die die Werte im Wasser messen – und bei Bedarf Chlor zugeben.

    Ein Pool für das ganze Jahr

    Karl Blauensteiner von Dallhammer Gartengestaltung mit Sitz in St. Pölten bemerkt aber auch eine wachsende Beliebtheit von Naturpools – Pools mit biologischer Wasseraufbereitung also. Sie werden nicht im Mai ein- und im September wieder ausgelassen und entsprechen damit einem großen Wunsch der Kunden: "Pools, die optisch einen Ganzjahresnutzen haben, liegen im Trend", sagt Blauensteiner. Denn die Grube im Garten, die einen Teil des Jahres brachliegt, gefällt nicht allen.

    Blauensteiner beobachtet, dass immer öfter ein Gesamtkonzept für den Garten gewünscht wird. Damit bekommt der Garten eine Struktur – etwa durch Schattenplätze, Liegeflächen und Bereiche für die Kinder. Ein Budget von mindestens 50.000 Euro sei dafür aber nötig, sagt Blauensteiner.

    Lukas Poinstingl sieht derzeit einen "Boom" um das kühle Nass im Garten. Das Geld auf der Bank oder Urlaubsreisen in exotische Länder seien für viele Menschen nicht mehr attraktiv. Daher würden sie lieber in ihren Garten investieren. Nur das Wetter muss dann noch mitspielen. (zof, 30.4.2019)

    • Während Pools vor einigen Jahren noch sehr viel größer waren, schrumpfen sie mittlerweile mit den Grundstücken.
      foto: istock/aleksandarnakic

      Während Pools vor einigen Jahren noch sehr viel größer waren, schrumpfen sie mittlerweile mit den Grundstücken.

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