Für gestresste Eltern: Selbstbremsender Einkaufswagen

    25. April 2019, 06:00
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    Ein Autohersteller benutzt automobiles Know-how für ein alltägliches Problem

    Einkaufen im Supermarkt ist für Eltern nicht immer ein reines Vergnügen. Wenn Kinder den Einkaufswagen mit übermütiger Spielfreude durch die Gänge schieben, bedeutet das Kollisionsgefahr mit Regalen und anderen Kunden. Der Autohersteller Ford hat nun mit dem Prototyp eines selbstbremsenden Einkaufswagens eine Möglichkeit gefunden, Eltern diesen Stress zu nehmen.

    foto: ford
    So sieht der Prototyp aus.

    Die Inspiration dazu lieferte der "Pre-Collision-Assist" des Unternehmens. Das System kann Personen erkennen, die zu Fuß oder auf dem Fahrrad den Weg des eigenen Autos kreuzen. Es bremst bei Bedarf selbsttätig, wenn es eine drohende Kollision erkennt und der Fahrer nicht auf entsprechende Warnungen reagiert.

    Sensoren erkennen Kollisionsgefahr

    Nach dem gleichen Prinzip kommt im selbstbremsenden Einkaufswagen ein Sensor zum Einsatz, der Personen und Objekte – wie Regale oder Fahrzeuge auf dem Supermarkt-Parkplatz – identifiziert, die im Weg sind. Wird eine drohende Kollision erkannt, bremst das System den Einkaufswagen automatisch bis zum Stillstand ab. Der Prototyp gehört zu einer Reihe von technologischen Innovationen, die bei Ford unter dem Begriff "Interventions" entwickelt werden, um mittels automobilem Know-how alltägliche Probleme zu lösen. (red, 25.4.2019)

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