Kanzler Kurz verteidigt Machtübernahme

    21. April 2019, 14:57
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    "Das rot-schwarze System hat sich selbst abmontiert", nicht er seinen Vorgänger Mitterlehner, sagt der ÖVP-Kanzler

    Wien – Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat seine Machtübernahme in der Partei verteidigt. Seinen Vorgänger Reinhold Mitterlehner will er aber nicht "abmontiert" haben, wie er in der "Kronen Zeitung" vom Sonntag sagte, denn: "Das rot-schwarze System hat sich selbst abmontiert." Kurz habe sich bewusst gegen das "Weiterwursteln und für Neuwahlen" entschieden.

    Zu Mitterlehners Warnung, Österreich sei auf dem Weg zu einer "autoritären Demokratie", meinte der Bundeskanzler: "Ich halte es für problematisch, die liberale Demokratie in Summe zu kritisieren, nur weil man mit dem Ausgang der Nationalratswahl nicht zufrieden ist." (APA, 21.4.2019)

    • Sebastian Kurz hat sich gegen das "Weiterwursteln" entschieden.
      foto: ap/francisco seco

      Sebastian Kurz hat sich gegen das "Weiterwursteln" entschieden.

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