Almer hört als Sportlicher Leiter bei Mattersburg auf

    20. April 2019, 20:32
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    Ex-ÖFB-Tormann wünscht sich mehr Zeit mir Familie. Clubboss Pucher will bis Ende Mai Nachfolger präsentieren

    Mattersburg – Der frühere ÖFB-Teamtormann Robert Almer wird den Fußball-Bundesligisten SV Mattersburg mit Saisonende verlassen. Almer (35) war bei den Burgenländern zuletzt in Doppelfunktion als Sportlicher Leiter und Tormanntrainer tätig. "Es war sein Wunsch, obwohl er einen sehr guten Job gemacht hat", bestätigte Clubchef Martin Pucher in der "Kronenzeitung" (Samstag-Ausgabe).

    Pucher will bis Ende Mai einen Nachfolger präsentieren. Almer nannte als Entscheidungsgrund "mehrere Gründe", ohne diese genauer auszuführen. Nach dem Kurzzeit-Engagement (als Sportlicher Leiter seit August 2018) wolle er nun vermehrt Zeit mit seiner Familie verbringen und ein Studium fertig machen. Zum Gerücht befragt, wonach er ein Angebot des ÖFB habe, wurde der 33-fache Teamspieler wie folgt zitiert: "Mit dem ÖFB bin ich generell immer im Kontakt, aber ein Angebot ist derzeit kein Thema. Noch kein Thema."

    Mehr Zeit für Familie

    Nach der Bundesliga-Partie des SV Mattersburg gegen Wacker Innsbruck (3:1) hat Robert Almer seinen bevorstehenden Rücktritt mit dem Wunsch nach mehr Zeit für seine Familie begründet. Diese habe sehr gelitten, sagte der Ex-ÖFB-Goalie am Samstag im Sky-Interview. "Die Familie ist für mich das Wichtigste", betonte Almer. Auf die Frage, ob er schon einen neuen Job in Aussicht habe, ging er nicht ein.

    "Ich glaube, dass der Übergang sehr schnell gegangen ist vom Karriereende zum Trainer, zum Sportlichen Leiter. Ich brauche jetzt etwas Zeit, mich auf die Familie zu konzentrieren", klärte Almer auf. Er bedankte sich bei Club-Präsident Martin Pucher, "dass er mir da entgegengekommen ist, was die Vertragsauflösung betrifft".

    Er habe mit Mattersburg "natürlich noch ein großes Ziel vor Augen", verwies Almer auf die sportliche Situation. Die Burgenländer sind in der Bundesliga-Qualifikationsgruppe derzeit Zweiter hinter dem SK Rapid, die Teilnahme am Play-off erscheint möglich. (APA; 20.4.2019)

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