Wissenschafter geben Rat, wie mit Palmöl umzugehen ist

21. April 2019, 15:00
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"Der Palmöl-Kompass" beleuchtet die Hintergründe der Palmölwirtschaft und gibt Tipps für Konsumenten

Würburg – Ob in Nahrungsmitteln, Kosmetika oder Reinigungsmitteln: Palmöl ist in einer sehr breiten Palette an Produkten enthalten. Und lange Zeit führte es dort eine Existenz im Verborgenen – bis sein Bekanntheitsgrad schließlich ins Gegenteil umschlug und Palmöl aus den Schlagzeilen gar nicht mehr herauskam: Mal geht es um mögliche Gesundheitsrisiken, mal um die ökologischen Folgen, die der großflächige Anbau von Ölpalmen hat.

Die Biologen Frauke Fischer und Frank Nierula haben nun ein Buch geschrieben, das "Licht in den komplexen Palmöl-Informationsdschungel" bringen soll, wie die Universität Würzburg berichtet. Das läuft nicht auf eine Verdammung hinaus – immerhin verfügt Palmöl über eine Reihe von Eigenschaften, die es zu einer wertvollen Ressource machen. Zudem sind die Alternativen nicht automatisch besser für Mensch und Natur. Doch es ist eine kritische Bestandsaufnahme.

"Der Palmöl-Kompass" beleuchtet zum einen die Hintergründe und Grundlagen des Anbaus und Handels von Palmöl und Palmkernöl und folgt der Wertschöpfungskette bis in unsere Haushalte. Zum anderen ist das 176 Seiten starke Buch aber auch auf Anwendbarkeit im Alltag angelegt. Konkrete Tipps und Empfehlungen sollen dabei helfen, den persönlichen Konsum zu steuern. (red, 20. 4. 2019)

  • Frauke Fischer, Frank Nierula: "Der Palmöl-Kompass. Hintergründe, Fakten und Tipps für den Alltag", 176 Seiten, Klappenbroschur, €20,60, oekom-Verlag, München 2019
    foto: oekom verlag

    Frauke Fischer, Frank Nierula: "Der Palmöl-Kompass. Hintergründe, Fakten und Tipps für den Alltag", 176 Seiten, Klappenbroschur, €20,60, oekom-Verlag, München 2019

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