FPÖ-Mitarbeiter wollen sich von Anteilen an "Info-Direkt" trennen

    16. April 2019, 13:37
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    Zeitpunkt für Ausstieg noch nicht fix – Bemühen um Abgrenzung zu Identitären

    Linz – Zwei Mitarbeiter der FPÖ in Oberösterreich wollen sich von ihren Anteilen an dem umstrittenen rechten Magazin "Info-Direkt" trennen. Einer der beiden – er ist in der Landespartei tätig – bestätigte auf APA-Anfrage einen entsprechenden Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" (Dienstag-Ausgabe) über das Bemühen um Abgrenzung zu den Identitären.

    Der Zeitpunkt für den Ausstieg ist demnach nicht fixiert, da noch gesellschaftsrechtliche Fragen zu klären seien. "Info-Direkt" war in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt, weil es den Identitären-Chef Martin Sellner verteidigte. FPÖ-Landesobmann Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner hatte zuletzt die Abgabe der Beteiligung empfohlen. Die FPÖ hatte immer wieder betont, nichts mit den Identitären zu tun zu haben. (APA, 16.4.2019)

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