Stadt-Land-Fluss-Wanderung in und um Kufstein

    18. April 2019, 07:00
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    Eine Wanderung auf das Duxer Köpfl lässt sich gut mit einer Stadtrunde durch Kufstein kombinieren.

    Eine Wanderung auf das Duxer Köpfl lässt sich gut mit einer Stadtrunde durch Kufstein kombinieren. Die eigentliche Wanderung führt dabei durch das hübsche Naturschutzgebiet Kaisergebirge, der Stadtspaziergang zur Geschichte der Stadt am Inn. Unterwegs erfährt man etwas über die Besiedelung des Festungsberges in der Bronze- und Eisenzeit, über die mittelalterliche Stadtbefestigung und die Belagerung der Stadt und Festung im Jahre 1504.

    In Richtung Stadtberge

    Wir starten am Bahnhof Kufstein, queren den Inn sowie den Marktplatz und gehen in Richtung Stadtberge (Georg-Pirmoser- und Kienbergstraße). Bei einem Wohnblock nach links in Richtung Kaiserlift. Nach 350 Metern zweigt ein breiter Schotterweg ab und führt aufwärts, dazu der Tafel "Berghotel Hinterduxerhof" folgen. Wir bleiben auf diesem Weg (Schild "Brentenjoch–Weinbergerhaus") und ignorieren die Abzweigungen zum Duxer Köpfl.

    In Vorderdux biegen wir dann nach links in Richtung Marienkapelle–Duxer Köpfl (gelbe Schilder) ab. Nach ein paar Metern zweigt rechts aufwärts ein schmaler Pfad ab, der uns zur Marienkapelle und zur Musikantenrast bringt. Von diesen Punkten hat man sehr schöne Ausblicke nach Kufstein und Kiefersfelden.

    Denkmal für die Nähmaschine

    Wir umgehen den Gipfel und kommen zum Parkplatz des Hinterduxerhofs. Vom Gasthaus nehmen wir kurz die Straße in Richtung Vorderdux und gleich darauf den Wanderweg links aufwärts (Schild "Kufstein Elfenhain"). Der Abstieg schlängelt sich in Folge über Serpentinen durch einen trockenen, von Erika bewachsenen Wald. Unten wird der Weg breiter und über Stufen gelangt man zur Straße mit einem Denkmal von Josef Madersperger steht, dem 1768 in Kufstein geborenen Erfinder der Nähmaschine.

    Zu guter Letzt folgen wir der Asphaltstraße in Richtung Kufstein und kommen bald wieder auf den bekannten Weg, der zurück zum Bahnhof führt.

    Beim Marienbrunnen kann man optional den städtischen Rundweg um die Kufsteiner Festung beginnen. Er führt in 23 Stationen mit Infotafeln in rund einer Stunde zum Unteren Stadtplatz. (Birgit Eder, 18.04.2019)

    karte: der standard

    An- und Abreise: Mit dem Zug bis Bahnhof Kufstein. Auto: A12, Abfahrt Kufstein Nord oder Süd, bis ins Zentrum, beim Hotel Goldener Löwe in Richtung Osten, bis zum Motorikpark (Kneippanlage), Parkmöglichkeit (gelbe Schilder Richtung Kufstein/Kaiserlift, 5 Minuten).

    Einkehr: Hinterduxerhof, Gasthof Kienbergklamm und diverse Einkehrmöglichkeiten in Kufstein.

    Info zum Historischen Spaziergang: 1,7 km, Dauer: knapp 1 Stunde, wenn man die Tafeln liest. Weitere Infos hier.

    Anforderungen: einfache Wanderung, gut markiert. Der Abstieg über den Elfenhain ist teilweise steinig und bei Nässe rutschig. Achtung: Einige Wege sind zum Teil mit Bäumen verlegt und gesperrt (betrifft nicht diese Wanderung, Ende März 2019). Leider sind die Wegsperren erst vor Ort ersichtlich!

    Karte: BEV-Karte, ÖK50, Nr. 3213, Kufstein, Maßstab 1:50.000.

    • Kufstein und sein Hausberg, der Pendling, tauchen aus dem Dunst auf.
      foto: birgit eder

      Kufstein und sein Hausberg, der Pendling, tauchen aus dem Dunst auf.

    • Die Kufsteiner Stadtberge sind bereits Teil des Naturschutzgebiets Kaiserberge.
      foto: birgit eder

      Die Kufsteiner Stadtberge sind bereits Teil des Naturschutzgebiets Kaiserberge.

    • Die Marienkapelle steht auf einem großen Plateau oberhalb von Kufstein.
      foto: birgit eder

      Die Marienkapelle steht auf einem großen Plateau oberhalb von Kufstein.

    • Der sogenannte Elfenhain.
      foto: birgit eder

      Der sogenannte Elfenhain.

    • Die beiden Orte Kufstein und Kiefersfelden verschmelzen bereits miteinander.
      foto: birgit eder

      Die beiden Orte Kufstein und Kiefersfelden verschmelzen bereits miteinander.

    • Wer Glück hat, trifft unterwegs noch auf die letzten Schneerosen in dieser Saison.
      foto: birgit eder

      Wer Glück hat, trifft unterwegs noch auf die letzten Schneerosen in dieser Saison.

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