Capitals gewinnen Finalspiel eins gegen KAC in Verlängerung

    14. April 2019, 16:42
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    Wiener brachten 2:0-Führung nicht über die Zeit, mussten bei 2:2 in die Overtime, gingen am Ende aber als Sieger vom Eis

    Wien – Keine Anzeichen von Müdigkeit haben die Vienna Capitals zum Start der Finalserie in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gezeigt. Nur 40 Stunden nach dem erfolgreichen Halbfinal-Thriller gegen Salzburg feierten die Wiener gegen den KAC in Spiel eins der "best of seven"-Serie einen 3:2-(2:0,0:1,0:1;1:0)-Heimsieg nach Verlängerung. Weiter geht es am Dienstag (19.15) in Klagenfurt.

    Entscheidung in Minute 65

    Vor 5.550 Zuschauer in Wien-Kagran legte die Mannschaft von Dave Cameron von Beginn weg los. Taylor Vause (11.) und Chris DeSousa (14.) brachten die Caps 2:0 voran. Doch wie auch oft in der Halbfinalserie hielt die Führung nicht. Andy Kozek im Powerplay (23.) und Nick Petersen (49.) schafften den Gleichstand für den KAC. In der Verlängerung schoss Sondre Olden die Wiener aber doch noch zum Sieg (65.).

    foto: apa/hans punz
    Es ging zur Sache in Kagran.

    Dass viel Zunder in der Partie steckt, zeigten zu Beginn Patrick Peter und Adam Comrie, die das erste Kräftemessen mit den Fäusten austrugen (4.) und für fünf Minuten auf die Strafbank mussten.

    Führung in der 11. Minute

    Im Spiel schlugen die Caps in der 11. Minute erstmals zu. Bei einer angezeigten Strafe nutzte Vause die Verwirrung in der KAC-Verteidigung, er konnte aus der Ecke ungehindert vor das Tor ziehen und traf zur Führung der Heimischen. 132 Sekunden später legte DeSousa nach, der eine Mullen-Vorlage abfälschte. Der achte Treffer des besten Play-off-Torschützen galt erst nach Video-Studium.

    foto: apa/hans punz
    DeSousa traf, DeSousa jubelte.

    Im Mitteldrittel gelang dem KAC durch Kozek früh der Anschlusstreffer (23.), mehr zwingendere Chancen hatten aber die Caps, vor allem durch Vause (25.) und DeSousa (32.). Auf der Gegenseite knallte ein Comrie-Schuss an die Stange (32.). Petersen hatte in der 49. Minute das Visier besser eingestellt und traf zum 2:2.

    Lamoureux rettet, Olden trifft

    Petersen hatte in der Verlängerung auch die Riesenchance zur Entscheidung zugunsten des Rekordmeisters, er scheiterte aber an J.P. Lamoureux. Olden ließ seine Chance dagegen nicht aus. (APA, 14.4.2019)

    Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom Sonntag – Finale (best of seven), 1. Spiel:

    spusu Vienna Capitals – KAC 3:2 n.V. (2:0,0:1,0:1;1:0). Wien, 5.550.

    Tore: Vause (11.), DeSousa (14.), Olden (65.) bzw. Kozek (23./PP), Petersen (49.).

    Strafminuten: 17 bzw. 17. Stand in der Serie: 1:0

    Nächstes Spiel am Dienstag (19.15) in Klagenfurt.

    Stimmen (via Sky):

    Dave Cameron (Vienna Capitals): "Jede Overtime ist eine 50:50-Chance, aber heute haben wir es geschafft, zu gewinnen. Es waren zu viele Strafen heute. Wir haben KAC sechs Mal die Möglichkeiten gegeben, im Powerplay zuzuschlagen. Dadurch verlieren wir das Momentum. Es war zu undiszipliniert heute. Wir versuchen bei unserem System zu bleiben und die entscheidenden Spielzüge auf unserer Seite zu haben."

    Petri Matikainen (EC KAC): "Es war ein hartes Spiel und ich bin nicht glücklich mit der Weise, wie wir heute gespielt haben. Wir haben nicht genug Disziplin gezeigt. Wir müssen unsere richtige Stärke erreichen."

    • Capitals-Jubel in der 65. Minute.  Sondre Olden (ganz hinten) hat getroffen, Emilio Romig (li) wird gleich gratulieren.
      foto: apa/hans punz

      Capitals-Jubel in der 65. Minute. Sondre Olden (ganz hinten) hat getroffen, Emilio Romig (li) wird gleich gratulieren.

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