Gendergerechte Kindererziehung

Kolumne14. April 2019, 11:16
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Der erste Gebrauchtwagen für Mika steht schon zu Hause – perfekt eingefahren und garagengepflegt.

Jetzt steht erst einmal der Umstieg vom Kinderliegewagen in den Buggy an, gleichzeitig auch der von der Maxi-Cosi-Schale in einen richtigen Kindersitz im Auto. Mika kann nämlich schon sitzen, und das ändert die Art und Weise, wie er fortbewegt wird. Ich denke aber schon weiter und mache mir Gedanken über die weitere autonome Fortbewegung des jungen Mannes: Dreirad, Bobby-Car und Laufrad. Das Dreirad habe ich schon bestellt, derweil noch eines ohne Tretpedale, vielmehr eines zum Mitlaufen. Das Bobby-Car steht schon im Keller, es hat bei den Kindern meines Bruders bereits gute Dienste geleistet, ist perfekt eingefahren und garagengepflegt. Fürs Laufrad ist es noch ein Haucherl zu früh, Mika ist ja erst sieben Monate alt.

Natürlich mache ich mir Gedanken über geschlechtsspezifische, also gendergerechte Erziehung. Zum Feuerwehrauto, das sprechen kann und das er sehr mag, wird es demnächst eine Puppe geben, ich hoffe, die mag er ebenso sehr wie den Elefanten und den Löwen. Und beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans werden wir heuer selbstverständlich zum einzigen Frauenteam halten. (Michael Völker, 14.4.2019)

  • Wie der Vater so der Sohne? Dann beginnt Mika seine Karriere als Bobby-Car-Tester.
    foto: bernadette redl

    Wie der Vater so der Sohne? Dann beginnt Mika seine Karriere als Bobby-Car-Tester.

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