Martin Kušej will Burgtheater zu "Hort der Opposition" machen

    Interview mit Video12. April 2019, 13:00
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    Im Herbst übernimmt der gebürtige Kärntner die Direktion. Das Haus soll weiblicher und vielsprachiger werden

    Erschlankt und gut gelaunt äußert sich Martin Kušej erstmals zu seinen Vorhaben als Burgtheaterdirektor. Der Noch-Intendant des Münchner Residenztheaters folgt im Herbst auf Karin Bergmann. Gerüchte um einen Ensemblekahlschlag und angeblich ruppig geführte Personalgespräche haben die Gemüter schon im Vorjahr erhitzt. Was es damit auf sich hat, wie er seine Rolle als Burgdirektor anlegen will, hat er im Gespräch dargelegt.

    STANDARD: Sie haben sich skeptisch gegenüber dem Begriff des Nationaltheaters geäußert. Was stört Sie daran?

    Kušej: Die Bezeichnung Nationaltheater steht im österreichischen Bundestheaterorganisationsgesetz ganz weit oben. Ich wüsste aber nicht, wie man beantwortet, was in Österreich ein Nationaltheater sein soll. Der Begriff ist für mich heute irrelevant geworden. Ich sehe das Theater als weltoffen und Grenzen sprengend.

    STANDARD: Sie haben also ein Problem mit dem Begriff Nation?

    Kušej: Genau. Wodurch wird das definiert? Durch den Staatsvertrag? Durch die Landesgrenzen? Durch die Sprache? Wir sprechen in Österreich aber unterschiedliche Sprachen.

    STANDARD: Sie haben ein "europäisches Burgtheater" angekündigt. Heißt das, dass es neben Deutsch auch andere Sprachen zu hören geben wird?

    Kušej: Natürlich. Ich bin total begeistert davon, dass ich hier in Wien mit so vielen Sprachen konfrontiert bin. Dem möchte ich Rechnung tragen. Ich liebe Sprachen, ich spreche selber sieben. Beim Zuhören auf der Straße denke ich oft: Woher kommt diese Person, was macht sie hier?

    STANDARD: Man könnte ja sagen, am Nationaltheater sollen viele österreichische Autoren gespielt werden. Sie selbst haben viele Österreicher inszeniert. Würden Sie sich auch davon verabschieden?

    Kušej: Stimmt, ich habe schon sehr viel für die österreichische Literatur getan. Und natürlich weiß ich, dass eine solche in irgendeiner definierbaren Weise auch existiert. Deshalb maße ich mir aber auch an, diese Grenzen nicht so eng zu sehen. Ich frage mich zum Beispiel: Wie klingt Thomas Bernhard auf Englisch oder Italienisch?

    STANDARD: Wie soll das praktisch aussehen? Könnte ein serbokroatisches Stück mit deutschen Übertiteln laufen?

    Kušej: Das wäre ein utopisches Ziel. Dieses in der Praxis schnell umzusetzen wird wohl nicht gehen. Aber in anderen Teilen Europas, in Kopenhagen oder England, sind die Theater in dieser Hinsicht viel offener. Davon träume ich, dass wir Schritt für Schritt in diese Richtung gehen. Es wäre auch denkbar, dass großartige Schauspieler eventuell einen ganzen Akt Schnitzler auf Englisch sprechen. Das geht wahrscheinlich nur mit John Malkovich. Aber auch diese Utopie sei mir gegönnt.

    STANDARD: Sie haben sich oft als politischen Regisseur bezeichnet. Wie würden Sie das Burgtheater als politisches Theater definieren?

    Kušej: Erstens bin ich kein Politiker, mein Geschäft ist das Theater und die Kunst. Aber natürlich wird man in meiner Arbeit Bereiche finden, die politisch sind oder sich mit der Politik auseinandersetzen. Zweitens mache ich einen Unterschied zwischen mir als Theatermacher und mir als öffentlicher Person. Ich habe mir für die Position des Burgtheaterdirektors den Auftrag eines früh verstorbenen Freundes zu Herzen genommen, des Kulturwissenschafters Martin Roth: Menschen, die großen Institutionen vorstehen, müssen eine ganz klare politische Haltung haben, eine, für die sie in der Öffentlichkeit eintreten. Dafür ist der Job des Burgtheaterdirektors sehr geeignet. Sie kennen mich, ich melde mich zu Wort, wenn etwas zu sagen ist. Aber auch ein künstlerischer Akt kann und soll ein politischer Akt sein.

    STANDARD: Legen Sie Ihre Rolle so ähnlich lebhaft an, wie Claus Peymann das getan hat?

    Kušej: Ich möchte mich sehr gerne und ganz dezidiert von der Peymann-Ära absetzen. Die Zeit ist heute eine ganz andere. Er hat sich ohne Zweifel verdient gemacht, aber gewisse Provokationen funktionieren heute nicht mehr. Ich kann mich heute ja nicht einmal mehr guten Gewissens einem politischen Spektrum / einer Partei zuordnen, in der ich mich zu Hause fühle. Was ich in jedem Fall strikt ablehne, sind rechte Positionen.

    STANDARD: Die Bachler-Ära fiel ja in die Zeit von Schwarz-Blau I. Damals war die Burg auch ein Forum der Opposition. Es wurde regelmäßig zu Diskussionen geladen ...

    Kušej: Ja, Schlingensief war beispielsweise hier. Diese klar politischen Positionen des Burgtheaters unter Klaus Bachler werden permanent unterbewertet. Ich fühle mich damit viel mehr verbunden als mit der Zeit davor!

    STANDARD: Können Sie sich diese Rolle des Burgtheaters als Hort der Opposition wieder vorstellen?

    Kušej: Definitiv. In dieser Hinsicht würde ich sicher an diese Zeit anknüpfen. Ich habe das ja damals schon als prägender Regisseur hier am Haus erlebt. Es war eine künstlerische Antwort auf diese politischen Zustände, die wir damals dann überwunden glaubten. Jetzt wird es allerdings schwieriger. Es ist eine andere Art von Ideologie und Politik.

    STANDARD: Glauben Sie, dass es schwieriger wird, die Ideologie loszuwerden oder dass die Oppositionsarbeit schwieriger wird?

    Kušej: Also ich sehe aktuell nicht sehr viel starke Opposition in Österreich. Das ist schade. Das Burgtheater kann aber nicht den Oppositionsjob übernehmen. Das Theater wäre im besten Sinn dann politisch, wenn es Fragen stellt, andere Perspektiven einnimmt und nicht einseitig kritisiert.

    STANDARD: Es gibt ja Opposition in der Zivilgesellschaft. Würden Sie etwa den Donnerstagsdemos eine Heimstatt geben?

    Kušej: Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Es ist bekannt, dass ich mich auch in München immer politisch engagiert habe. Bewegungen von der Straße haben im Residenztheater ein Forum gefunden, wir unterstützen beispielsweise die Initiative "Die Vielen". Da gibt es jetzt auch einen Zusammenschluss in Österreich, dem wir uns gerne anschließen werden. Ich finde Theater als eine Art Andockstation für politische Fragestellungen wichtig. Ich würde mitunter auch Menschen vor Wasserwerfern Schutz bieten, aber so weit ist es zum Glück nicht.

    STANDARD: Was halten Sie denn von der Koalition? Man könnte sagen, sie dient dem Zweck, die Rechten in Schach zu halten.

    Kušej: Ich bin ein Demokrat. Und ich nehme zur Kenntnis, dass die Regierung mein Arbeitgeber ist. Das heißt aber nicht, dass ich unkritisch werde. Ich fand meine ersten Gespräche mit Minister Blümel sehr offen und klar. Ich habe ihm auch gesagt, was ich von der FPÖ halte.

    STANDARD: Sie wurden ja von Minister Drozda (SPÖ) bestellt. Hätten Sie den Job auch angenommen, wenn das Angebot von Minister Blümel gekommen wäre?

    Kušej: Ich weiß es nicht.

    STANDARD: Was denken Sie über Kanzler Kurz?

    Kušej: Was denke ich über Kanzler Kurz. (Pause) Ich möchte ihm, ehrlich gesagt, über eine Zeitung nichts ausrichten und würde mich nur über Dinge äußern, die ich ohnehin schon im persönlichen Gespräch gesagt hätte.

    STANDARD: Darf ein Theater auch an Aktionen teilnehmen, die dezidiert gegen die Haltung der Regierung gerichtet sind? Da gab es in Bayern heftige Diskussionen anlässlich der "Ausgehetzt"-Demo.

    Kušej: Das sehe ich ganz klar: Es geht nicht darum, sich per se gegen eine demokratisch gewählte Regierung zu stellen, sondern bestimmte Positionen zu kritisieren. Da ist meine Haltung unangreifbar. Das hat mir die Regierung in Bayern auch versichert.

    STANDARD: Und so ähnlich erwarten Sie es auch in Österreich?

    Kušej: Ja.

    STANDARD: Ein politischer Auftrag ist auch, neues, anderes Publikum zu erschließen. Wie werden Sie das machen?

    Kušej: Das war in meinem Bewerbungskonzept ein zentraler Punkt. Wir werden auf jeden Fall intensiv mit Schulen und anderen Institutionen zusammenarbeiten, um junge Menschen anzusprechen. Ich fand das bisherige Konzept der "Offenen Burg" sehr gut, die Idee werden wir in anderer Weise fortsetzen. Zum anderen stellen wir uns die Frage, wie wir verschiedene Communitys erreichen können, zum Beispiel mit anderen Sprachen. Das wird nicht so einfach gehen, aber wir haben einige Projekte geplant.

    STANDARD: Was könnten Sie sich vom Gorki-Theater in Berlin abschauen, wo sich viele Communitys heimisch fühlen?

    Kušej: Das Burgtheater und das Gorki kann man nicht miteinander vergleichen. Das Burgtheater ist ein Riesentanker mit vielen vorgegebenen Bahnen. Die nötige Flexibilität finde ich hier nicht vor. Wir werden aber im Kleinen Labels implementieren, um das Haus zu öffnen. Ich bin mir der Wichtigkeit dessen bewusst.

    STANDARD: Eine Option wäre ja auch, ein deutlich diverseres Ensemble aufzustellen.

    Kušej: Unbedingt, aber auch das wird Zeit brauchen. Aber es deckt sich mit unseren Plänen, die wir samt allen Personalfragen dann bei der Pressekonferenz präsentieren werden.

    STANDARD: Ihre Personalgespräche sind – so hört man vielfach – ruppig verlaufen. Hätten Sie vorsichtiger vorgehen müssen?

    Kušej: Sie müssen mir die Person zeigen, die das erzählt. Es ist ärgerlich, dass in Wien permanent Dinge in den Raum gestellt werden, die nicht stimmen. Warum sollte ich solche Gespräche nicht respektvoll führen? Natürlich ist eine solche Situation nicht einfach. Mit vielleicht einer einzigen Ausnahme hatte ich nie das Gefühl, dass da etwas schiefläuft.

    STANDARD: Man hört aber, dass Sie Andrea Breth mittels SMS eine Absage erteilt hätten.

    Kušej: Auf keinen Fall! Frau Breth ist eine von mir sehr geschätzte Regisseurin. Sie hat einen langfristigen Vertrag mit dem Burgtheater gehabt, der nun ausgelaufen ist. Meine Vision ist es, vorerst mit neuen Regisseurinnen und Regisseuren zu arbeiten. Außerdem ist sie nach eigener Aussage sowieso bis 2022 ausgebucht.

    STANDARD: Es ist also nicht ausgeschlossen, dass Breth wieder an der Burg inszeniert?

    Kušej: Natürlich nicht!

    STANDARD: Hat das Burgtheater Regiehandschriften der letzten Jahre versäumt?

    Kušej: Ja, das kann man schon so sagen, ohne jemandem zu nahe zu treten. Karin Bergmann hat einen super Job gemacht, aber sie hatte einen anderen Fokus und die Aufgabe der Konsolidierung. Ich habe die Möglichkeit, selbst zu inszenieren und so dem Schiff auch dadurch einen Kurs zu geben. Ich bin mit ihr sehr befreundet. Sie hat mir in München in meiner Anfangszeit viele Tipps gegeben

    STANDARD: Welche ästhetischen Positionen fehlen derzeit am Burgtheater?

    Kušej: Die, die mir fehlen, werden wir zeigen. Und mehr kann ich Ihnen jetzt noch nicht sagen, sonst verrate ich schon alles.

    STANDARD: Wir hätten nichts dagegen. Ulrich Rasche wird eröffnen, oder? Das erzählen sich die Leute schon.

    Kušej: Die haben auch schon erzählt, dass er mit "Nathan der Weise" eröffnen wird. Ich könnte jetzt sagen, das stimmt. Aber ich mache es lieber noch spannend.

    STANDARD: Werden Sie Produktionen aus der Ära Bergmann übernehmen und, wenn ja, welche?

    Kušej: Ja, einige – allein, um ein Repertoire zu haben. Tabula rasa zu beginnen ist aus wirtschaftlichen Gründen nicht ratsam. Es sind außerdem Inszenierungen, die mich ästhetisch interessieren, und darunter ist durchaus auch eine Arbeit von Andrea Breth.

    STANDARD: Sie tauschen nicht nur viele im Ensemble aus, sondern auch in der Verwaltung. Ist das bei einem Haus dieser Größe ratsam?

    Kušej: Sie kommen ja offenbar aus einer Tiroler Gegend, oder?

    STANDARD: Südtirol.

    Kušej: Na eben. Man kann einen Berg entweder über den Wanderweg besteigen, oder man geht über die Felswand. Ich tendiere da immer zur Felswand. – Aber es stimmt schon, es ist reizvoll und wichtig, sich an gewissen Stellen wirklich etwas Neues vorzunehmen. Damit geht einher, dass man auch in die Struktur des Hauses eingreift. Mein Nachfolger in München trennt sich insgesamt übrigens von weit mehr Mitarbeitern als ich hier in Wien.

    STANDARD: Schauspieler haben in Österreich ein großes Gewicht. Erstellen Sie auch einen Spielplan rund um Schauspieler?

    Kušej: Zu gewissen Teilen selbstverständlich ja. Die Ensembleplanung ist in meinem Fall Chefsache.

    STANDARD: Ist bei Ihnen vieles Chefsache?

    Kušej: Zu viel auf jeden Fall ... obwohl nein, das stimmt gar nicht. Nein ... Oder ja?

    STANDARD: Angekündigt haben Sie, dass Sie in "flacheren Hierarchien" arbeiten möchten.

    Kušej: Das ist auch so. Ich habe acht Abteilungsleiterinnen und Abteilungsleiter, mehrheitlich Frauen. Keiner kann heute mehr ein Theater aus einer autoritären Position heraus leiten, das geht nicht, und das möchte ich nicht. Wir haben gemeinsame Leitungsrunden. Aber natürlich muss ich zum Schluss den Kopf hinhalten. So funktioniert der Betrieb.

    STANDARD: Eine Folge von MeToo ist aber die Diskussion über den niedrigen Frauenanteil am Theater. Was halten Sie von der Quote?

    Kušej: Das Problem ist virulent. Ich weiß aber nicht, ob das mit einer Quote gelöst werden könnte. Mich wundert der niedrige Frauenanteil auch, da ich als Regieprofessor stets mehrheitlich Frauen ausgebildet habe. An den Schulen ist das Gefälle komplett umgedreht. Da gibt es eher die Quotenmänner. Ich hoffe, dass sich diese Welle irgendwann auswirken wird.

    STANDARD: Die wird sich nicht auswirken, denn die Drop-out-Quote bei Frauen im Berufsleben ist ja ein seit Jahrzehnten beobachtetes Faktum. Deshalb wäre die Frage, ob Sie gezielt nach Autorinnen und Regisseurinnen suchen.

    Kušej: Definitiv, das tue ich. Wo sind Künstlerinnen, die man nach oben bringen kann? Ich tue mein Bestes dafür. Ich habe in meinem Spielplan einige Frauen. Aber mir tut es leid, dass ich da zu wenig machen kann.

    STANDARD: Aber Sie können doch etwas machen! Sie entscheiden ja, wer inszeniert und wer gespielt wird.

    Kušej: Ja, vorausgesetzt ich finde diese Frauen. Die Frage ist auch, ob sie gut genug sind – das gilt natürlich auch für Männer! (Margarete Affenzeller, Stephan Hilpold, 12.4.2019)

    Martin Kušej (57) ist gebürtiger Kärntner und hat sich nach einer Leidenschaft für den Handballsport schließlich dem Theater zugewandt. Er studierte Regie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und zählt heute zu den arriviertesten Theaterregisseuren seiner Generation. Insbesondere ist er für bildmächtige Inszenierungen bekannt.

    Nach erfolgreichen Arbeiten an Theatern vornehmlich in Stuttgart, Graz und Hamburg gab Kušej 1999 mit Grillparzers "Weh dem, der lügt!" sein Debüt am Burgtheater. Für "Glaube und Heimat" sowie "Der Weibsteufel" (mit Birgit Minichmayr), beide von Karl Schönherr, wurde er 2008 zum renommierten Berliner Theatertreffen eingeladen.

    Als Regisseur hat sich Kušej besonders um die österreichische Literatur verdient gemacht. Neben Grillparzer und Schönherr hat er Nestroy, Hofmannsthal, Horváth und Schnitzler, inszeniert. Kušej arbeitet auch als Opernregisseur und leitet seit 2011 das Bayerische Staatsschauspiel in München (Residenztheater). Nach 26 Jahren in Deutschland wechselt er ab Herbst als Direktor ans Burgtheater.

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    • Zwölf Kilogramm leichter und mit vielen neuen Ideen zieht Martin  Kušej im Herbst ins Burgtheater ein.
      foto: regine hendrich

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    • Martin Kušej (mit Pavarotti-Maske) ist bereit, in eine neue Rolle zu schlüpfen.
      foto: apa/roland schlager

      Martin Kušej (mit Pavarotti-Maske) ist bereit, in eine neue Rolle zu schlüpfen.

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