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    "An solchen Lösungen arbeiten wir."

    10. April 2019, 15:41

    Peter Lenz, Managing Director von T-Systems Austria, im Gespräch zu aktuellen Entwicklungen in der Business-IT.

    Wie definieren Sie Innovation aus betrieblicher Sicht?

    Viele Prozesse lassen sich in Betrieben oder Organisationen digitalisieren, bis hin zu vorher nicht existenten Geschäftsmodellen, die dann digital neu hinzukommen. Etwa ein Hersteller, der früher Maschine und Wartung verkauft hat, dann auf "Product as a Service" umstellt und nun Dienstleistungen je Benützung verkauft. Oder, eine bis dato manuelle IT-Wartung wird automatisiert.

    Welche Business-IT Themen sind aktuell noch relevant?

    Ich orte eine Rückbesinnung auf echte Wertschöpfung mit der Fokussierung auf Geschäftsprozesse. Es ist keine Kernkompetenz eines Unternehmens eine Serverlandschaft selbst zu betreiben oder für umfassende Cyber-Security zu sorgen. Das gehört an spezialisierte Partner ausgelagert. Kernkompetenz ist die Digitalisierung der Geschäftsprozesse, mit KI Kunden zu begeistern oder digitale Innovationen zu schaffen, dem Daseinszweck der Organisation entsprechend.

    Wo sollten Betriebe bei der Umsetzung ansetzen?

    Aktuell müssen viele Unternehmen ihre zentralen Business-Applikationen erneuern, etwa im SAP-Umfeld. Hier ist dann eine langfristige Strategie nötig mit einem raschen Umstieg auf S/4 Hana. Auch dabei helfen erfahrene Partner wie T-Systems, die hier beraten, umsetzen und diese Systeme auch betreiben.

    Wie schaut es generell mit der Bereitschaft zu digitaler Innovation aus?

    Gerade in Österreich gibt es höchst innovative Unternehmen, etwa in der Zulieferindustrie. Parallel sind aber noch viele KMUs unvorbereitet beim Thema Digitalisierung. Hier sollten Interessensvertretungen wie Kammer oder IV ihre Mitglieder unterstützen und das bezieht auch die Berater-Landschaft mit ein. Wichtig wäre dabei ein Fokus auf Know-how in Branchen und in den jeweiligen Unternehmensgrößen.

    T-Systems hat mit Quehenberger ein Projekt im Bereich intelligenter Logistik gestartet. Wie ist der aktuelle Stand?

    Wir haben hier unsere Shipment & Asset Monitoring-Lösung von Roambee im Einsatz um etwa Diebstahl und Zeitverzug zu reduzieren. Das Projekt läuft ausgezeichnet, wir konnten bereits mehrere Devices implementieren und aktuell entwickeln wir gemeinsam neue Geschäftsmodelle "as a Service".

    Lassen sich derartige Anwendungen auch auf andere Branchen übertragen?

    Absolut. IoT ist bestens geeignet, Warenströme intelligent und automatisiert zu steuern. Ich kann heute erkennen ob Waren in drei Wochen pünktlich ankommen, welchen Umwelteinflüssen sie ausgesetzt sind und ob sie etwaig schadhaft ankommen. Diese Informationen sind für nahezu alle produzierenden und liefernden Branchen relevant. IoT und Sensorik betrifft aber auch öffentliche Infrastruktur, Thema Parkraumbewirtschaftung, Verkehrsströme oder Entsorgung und Beleuchtung.

    Weitere aktuelle Themen sind Gesundheit und Pflege, wo T-Systems mit eigenen Krankenhausinformationssystemen (KIS) ansetzt…

    … Sie meinen unser REHA-Complete, wo wir bewusst bei elektronisch gestützten Reha-Prozessen ansetzen. Gegenüber papiergetriebenen Dokumentationen ist die digitale Lösung klar überlegen. Für weiteren Mehrwert für Patienten streben wir hier ein Andocken an die ELGA an. Dazu eine Gesundheits-App um den Heilungsverlauf nach einer REHA zu kontrollieren und etwaig gegensteuern und einen maximalen Gesundheitserfolg zu erzielen. An solchen Lösungen arbeiten wir.

    • Peter Lenz, Managing Director von T-Systems Austria
      foto: economy

      Peter Lenz, Managing Director von T-Systems Austria

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