SOS-Mitmensch veröffentlicht Verflechtungen zwischen FPÖ und Identitären

    9. April 2019, 10:35
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    Jahrelanger Rückhalt durch FPÖ habe Gruppierung gestärkt

    Wien – Die Überschneidungen zwischen FPÖ und Identitären beschäftigen auch SOS-Mitmensch. Die NGO hat mindestens 48 Verstrickungen in einem Dossier dokumentiert. Sprecher Alexander Pollak fordert Bundeskanzler Sebastian Kurz auf, Konsequenzen zu ziehen.

    "Ohne die Unterstützung durch FPÖ-Politiker und FPÖ-nahe Medien wären die "Identitären" nie so präsent geworden wie sie es jetzt sind", ist Pollak überzeugt. Erst der jahrelange Rückhalt durch Teile der FPÖ-Parteiführung habe der rechtsextremen Gruppierung eine gewisse Breitenwirksamkeit ermöglicht.

    Laut SOS-Mitmensch beschäftigen mindestens vier FPÖ-geführte Ministerien Mitarbeiter mit Kontakt zu der Bewegung. (red, 9.4.2019)

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