Tiroler von Computer-"Experten" betrogen: Fünfstelliger Schaden

    9. April 2019, 10:14
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    Täter wies 45-Jährigen auf vermeintlichen Hacker-Angriff hin und erlangte Zugangsdaten für E-Banking

    Ein Tiroler ist einem vermeintlichen PC-"Experten" auf den Leim gegangen und hat dabei einen Schaden im beträchtlichen fünfstelligen Eurobereich erlitten. Der mutmaßliche Betrüger gab sich als Mitarbeiter von Microsoft aus und wies den 45-Jährigen auf einen angeblichen Hackerabgriff auf seinen PC hin. Die Folge: Der Tiroler gab dem Täter unter anderem seine Zugangsdaten für E-Banking bekannt.

    Ablauf

    Zuvor hatte der "Experte" Anfang April von seinem Opfer verlangt, ein Programm auf seinen Computer herunterzuladen, damit er den PC aus der Ferne steuern könne, berichtete die Polizei am Dienstag. Sein Computer sei nämlich sehr unsicher. Er habe von einer österreichischen Datenbank die Information erhalten, dass ein Hackerangriff auf den PC des Tirolers stattgefunden habe.

    Der 45-Jährige kam der Aufforderung nach und installierte das Programm. Während des Gespräches arbeitete der englisch sprechende Täter von seinem Computer aus auf jenem des Opfers und erklärte, dass auch die E-Banking-Plattform äußerst unsicher sei. Daraufhin gab ihm der Tiroler aus dem Raum Wörgl auch diese Zugangsdaten bekannt. Nachdem der Unbekannte auch noch die Zugangsdaten des Kreditkontos haben wollte, beendete der Tiroler das Gespräch. Schließlich bemerkte er, dass mehrere Beträge zwischen 50 und 100 Euro auf diverse Konten überwiesen worden waren. (APA, 9.4.2019)

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