Medienexperte Nielsen: "Mehr Oligarchen werden Journalismus finanzieren"

8. April 2019, 07:00
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Emma Löfgren, Rachel White und Rosan Smits über Zukunft der Medienfinanzierung – Einbindung der Nutzer als Konzept für Journalismus

Werbefinanzierung von Journalismus erlebt eine Krise – viele Medien sind daher auf der Suche nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten. Der Medienexperte Rasmus Nielsen befürchtet, dass in Zukunft Oligarchen mehr Einfluss auf Medien ausüben werden. "The Local", "De Correspondent" und der "Guardian" haben Wege gefunden, Qualitätsjournalismus mit neuen Modellen zu finanzieren. Wie kann sich Qualitätsjournalismus in Zukunft finanzieren? Vier Experten aus der Branche versuchen im Video, eine Antwort auf diese Frage zu geben.

Emma Löfgren ist Redakteurin bei "The Local Swedish Edition". Die neun Länderseiten von "The Local" erreichen mehr als fünf Millionen Leser pro Monat. "The Local" etablierte 2017 ein erfolgreiches Mitgliedschaftsmodell.

Rachel White ist Leiterin von theguardian.org und leitet das Philanthropic and Strategic Partnerships Programme des "Guardian".

Rasmus Nielsen ist Direktor des Reuters Institute for the Study of Journalism. Er ist außerdem Professor für Political Communication an der Universität Oxford.

Rosan Smits ist Chefredakteurin der niederländischen Onlineplattform "De Correspondent". Die Plattform ist werbefrei und finanziert sich aus Beiträgen der Mitglieder.

der standard

(Anja Maria Dax, Anja Malenšek, 8.4.2019)

Anja Maria Dax (23) studiert Journalismus und Neue Medien an der FH Wien der WKW sowie Germanistik und Geschichte an der Universität Wien.

Anja Malenšek ist freie Journalistin und freie Dienstnehmerin der APA. Sie studiert im Masterstudiengang Journalismus und Neue Medien an der FH Wien.

Zum Projekt: Vom Internationalen Journalismusfestival in Perugia berichten Studierende des Studienbereichs für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien der WKW. >>> Mehr hier im Schwerpunkt über Perugia.

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