Deal mit Epic Games: "Anno 1800" wird von Steam entfernt

    1. April 2019, 09:29
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    Das Aufbaustrategiespiel wird zum Release auf Uplay und im Epic Games Store angeboten

    Ubisofts Aufbaustrategiespiel Anno 1800 wird erst ein Jahr später auf Steam erscheinen. Das Game wird pünktlich am 16. April veröffentlicht – dann allerdings zeitexklusiv im Epic Games Store beziehungsweise beim Publisher selber. Bislang war das Spiel auf Valves Plattform verfügbar, nun ist die Shop-Seite zwar noch vorhanden, allerdings findet sich dort der Hinweis, dass sich der Publisher dazu entschieden hat, das Game "exklusiv in einem anderen PC-Shop anzubieten".

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    Game wird über Steam ausgeliefert

    Wurde Anno 1800 über Steam vorbestellt, wird dieses trotzdem über das Portal ausgeliefert, und man soll auch Updates über den Valve-Client erhalten. "Wir entschuldigen uns bei Kunden, die erwartet hatten, dass das Spiel auch nach dem Veröffentlichungsdatum am 16. April auf Steam verfügbar sein würde", ist ferner auf der Shop-Seite des Games nachzulesen. Aktuell ist es noch möglich, das Spiel vorzubestellen.

    Ankündigung zur Raupkopie und "Epic Fail"

    Auf der offiziellen Website zu Anno 1800 wird der Schritt noch einmal genauer erklärt. In den Kommentaren zeigen sich Spieler nicht allzu glücklich über den Schritt des Publishers. "Da kann ich nur sagen 'Epic Fail'", schreibt ein User. "Ein Verrat an allen Steam-Vorbestellern – hoffentlich refunden sie alle!!", ärgert sich ein weiterer. In den Postings finden sich auch Ankündigungen von Usern, die das Spiel nun aus einer nichtoffiziellen Quelle beziehen wollen.

    Epic Games Store bei Spielern unbeliebt

    Der Epic Games Store genießt unter PC-Gamern nicht gerade den besten Ruf. So versucht der Konzern mit exklusiven Angeboten Spieler zu gewinnen und dadurch Steam Paroli zu bieten. User kritisieren, dass der Epic Games Store nur einen sehr geringen Funktionsumfang aufweist und dass mit Tencent ein chinesischer Milliardenkonzern im Hintergrund steht, der mit 40 Prozent an dem US-Unternehmen beteiligt ist.

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    Versprechen nicht eingehalten

    Bereits bei Metro: Exodus war die Wut vieler PC-Spieler deswegen groß, als kurz vor Release das Game von Steam verschwand und zeitexklusiv im Epic Games Store angeboten wurde. CEO Tim Sweeney kündigte in diesem Zusammenhang an, dass man künftig nicht mehr solche kurzfristigen Aktionen vornehmen werde. Bei Anno 1800 hat man dann aber wohl eine Ausnahme gemacht. (red, 1.4.2019)

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