"ARK": Youtuber macht fatale Lücke öffentlich und wird von Entwickler gebannt

    28. März 2019, 09:47
    93 Postings

    Schwachstelle besteht seit mehr als zwei Jahren – Spieler wütend auf Studio

    Die Veröffentlichung einer schwerwiegenden Schwachstelle beim Multiplayer-Survival-Game ARK: Survival Evolved hat dem YouTuber H.O.D Gaming eine kurzzeitige Sperre vom Spiel eingebracht. Erst nach großen Protesten machte Entwickler Wildcard den Schritt rückgängig. Besagte Lücke besteht allerdings seit mehr als zwei Jahren. Diese führt dazu, dass man in nur wenigen Minuten den monatelangen Spielstand eines anderen Nutzers löschen könnte. Spielern war es also ein großes Anliegen, dass die Lücke endlich beseitigt wird.

    h.o.d gaming

    Eine "Grauzone"

    Nachdem der User gesperrt wurde, reagierten viele Nutzer des Games daher wütend, wieso man den Überbringer der Nachricht verbannt und nicht endlich die Schwachstelle ausmerzt. Entwickler Wildcard erklärte die Sperre damit, dass der Youtuber in einer "Grauzone" operiert hat und instinktiv ein Bann ausgehändigt wurde, um "Missbrauch zu vermeiden". Im Falle von H.O.D Gaming war die Sperre laut dem Entwickler aber nicht gerechtfertigt, weshalb diese rückgängig gemacht wurde.

    h.o.d gaming

    Spieler wütend

    Spieler reagierten auf die Aussendung allerdings alles andere als positiv. In den rund 80 Postings zu der Stellungnahme zeigen ARK-Nutzer Unverständnis darüber, wieso man so schnell gegen den Youtuber durchgegriffen hat, gleichzeitig aber säumig ist, was die Korrektur einer schwerwiegenden Lücke betrifft. "Es gibt kaum Spiele, die mehr Lücken aufweisen als ARK und ihr tut einfach nichts dagegen. Auch beim Bugtesting und der Optimierung zählt ihr zu den schwächsten Triple-A-Studios", ärgert sich ein User. (red, 28.3.2019)

    • Ein Youtuber machte eine schwerwiegende Lücke bei "ARK" öffentlich, daraufhin wurde er gesperrt. Nach Protesten ruderte das Studio allerdings zurück.
      foto: wildcard studios

      Ein Youtuber machte eine schwerwiegende Lücke bei "ARK" öffentlich, daraufhin wurde er gesperrt. Nach Protesten ruderte das Studio allerdings zurück.

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