Viele Start-ups behaupten nur, sich mit KI zu befassen

    26. März 2019, 06:00
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    Jedes zwölfte Start-up in Europa gibt an, sich mit künstlicher Intelligenz zu beschäftigen

    Künstliche Intelligenz (KI) boomt – vor allem in der Start-up-Szene. Das zeigt die Entwicklung der vergangenen Jahre: Noch 2013 befasste sich gerade einmal eines von 50 neugegründeten Start-ups in 13 europäischen Staaten mit komplexen Algorithmen, Maschinenlernen oder entwickelte KI-taugliche Hardware. 2018 hatte nach eigenen Angaben bereits jede zwölfte Start-up-Neugründung diesen Fokus.

    foto: mmc ventures / beauhurst / tracxn / illustration: der standard
    Sofern das Vereinigte Königreich aus der EU ausscheidet, verliert die Union die größte KI-Start-up-Schmiede. 43 Start-up-Neugründungen aus Österreich gaben an sich mit KI indirekt oder direkt zu befassen.

    Von 2.830 untersuchten Start-ups, die angeben, mit künstlicher Intelligenz zu arbeiten, ist das bei rund 40 Prozent aber eine bloße Behauptung.

    foto: mmc ventures / beauhurst / tracxn / illustration: der standard
    Ein immer größerer Anteil der Start-up-Neugründungen gibt künstliche Intelligenz als ein Kernelement seines Geschäfts an. 2018 waren es bereits knapp acht Prozent.

    Die Londoner Investorengruppe MCC Ventures fand bei ihnen in einer neuen Studie keinerlei Anzeichen für KI-Einsatz. Also alles nur Marketing? Abwarten. Etwas mehr als die Hälfte der europäischen KI-Start-ups befindet sich erst in der Frühphase. Marktreife besitzen lediglich 16 Prozent. Die Szene steht erst am Beginn einer großen Reise. (faso, 25.3.2019)

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