Shitstorm gegen vegane Influencerin, weil sie nicht mehr vegan isst

    23. März 2019, 09:09
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    "Rawvana" wurde dabei gefilmt, wie sie Fisch konsumiert – aus gesundheitlichen Gründen

    Sechs Jahre lang lebte die auf Instagram und Youtube populäre Influencerin "Rawvana" vegan. Als Food-Bloggerin warb Yovana Mendoza für eine vegane Diät mit möglichst rohen Zutaten. Auf Youtube bespielt sie dabei jeweils einen Kanal mit circa zwei Millionen Abonnenten und einen mit ungefähr einer halben Million Abonnenten. Auf Instagram folgen ihr rund 1,3 Millionen Menschen. Ihre Website bewirbt mehrere E-Books, in denen sie ihre vegane Diät und Fitnessroutine beschreibt.

    Nun hat die 29-Jährige einen Sturm der Entrüstung bei ihren Fans ausgelöst. So ist sie offenbar bei einem Vlog aufgetaucht, wo sie gerade Essen auf einem Teller verzehrt. Darauf ist auch Fisch zu sehen – als sie merkt, dass die Kamera sie filmt, wirkt sie peinlich berührt. Nutzer begannen prompt, sie zu beschimpfen.

    Gesundheitliche Probleme

    rawvana english

    Nun hat die Youtuberin ein Video veröffentlicht, in dem sie ihr Handeln erklärt. So habe sie zwar sechs Jahre lang vegan gelebt, vor zwei Monaten habe sie aber angefangen, Eier und Fisch zu konsumieren. Das liege an gesundheitlichen Problemen, unter denen sie begonnen hatte zu leiden: So sei ihre Periode monatelang ausgeblieben. Daher habe sie begonnen, Salz, Fett und gekochtes Essen wieder zu essen. Jedoch habe das nicht geholfen. Sie nahm Testosteron und Medikamente für die Schilddrüse, bekam aber zusätzlich von ihrem Arzt die Empfehlung, Fleisch und Eier zu konsumieren. Daher esse sie nun wieder Fisch und Eier, habe aber ein großes Schamgefühl, weswegen sie das nicht mit ihren Fans geteilt habe.

    Shitstorm

    Ihr Video führte aber zu noch mehr Ärger bei den Usern. Sie verurteilen sie dafür, dass sie trotz der gesundheitlichen Probleme weiterhin einen veganen Lebensstil bewerbe und so Geld verdiene. Unter Hashtags wie #fishvana wird sie beschimpft. Viele User spammten Fisch-Emojis auf ihrer Instagram-Seiten. (red, 22.3.2019)

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