Deutschland: Bei Media-Saturn sollen 700 Mitarbeiter gehen

    21. März 2019, 12:42
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    Ingolstädter Zentrale der Ceconomy-Tochter wird ausgedünnt – neuer Chef will Geschäftsmodell verändern

    Der neue Chef von Europas größtem Elektronikfilialisten Media-Saturn Holding (MSH), Ferran Reverter, konkretisiert seine Sanierungspläne für das zuletzt gewinnschwache Unternehmen. Nach Informationen des Manager Magazins plant der Spanier unter anderem, sich von rund 700 der mehr als 3000 Beschäftigten in der Ingolstädter Zentrale zu trennen. MSH bezeichnete die Zahl als Spekulation.

    Vorbild der US-Kette Best Buy

    Ferner plant Ferran Reverter, der MSH seit Oktober führt, das Geschäftsmodell erheblich zu verändern. Nach dem Vorbild der US-Kette Best Buy soll es im Angebot der Labels Media-Markt und Saturn künftig mehr Aktionspreise geben. Dafür soll das Dauersortiment reduziert werden. In Zukunft soll es beispielsweise etwa nicht mehr zwingend 30 Wasch- oder Kaffeemaschinen geben. Zudem will Reverter die Verkaufsflächen in größerem Umfang als bisher an Markenartikler wie Apple, Samsung oder Huawei abgeben, die dort auf eigene Rechnung mit eigenem Personal Geschäfte machen. MSH hat dadurch feste Einnahmen und geringere Lagerhaltungskosten. Außerdem sinkt das Risiko, zu viel oder zu wenig Waren einzukaufen. (red, 21.3. 2019)

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