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26. März 2019, 09:05

Wenn Christian Redl von seiner Leidenschaft erzählt, dann klingt das beinahe poetisch: "Ich liebe diese Faszination, wenn ich tauche und die Lichtstrahlen durchs Eis brechen und wenn sich Luftblasen unterm Eis sammeln." Dass das Wasser bei seinen Tauchgängen mitunter nur zwei Grad hat, mag man sich als Schönwetterschnorchler nicht mal vorstellen. "Natürlich ist es mir schon passiert, dass ich mir gedacht habe: Das wird eng! Aber wenn du im eiskalten Wasser bist, darfst du nicht dran denken, wie du wieder schnell zum Ausstiegsloch kommst, sondern du musst jeden einzelnen Meter genießen."

Und das gelingt dem 41-Jährigen gut: "Ich mache das nicht, weil ich wahnsinnig bin oder ein Adrenalin-Junkie, sondern weil ich eine Vision habe, die ich leben will. Mein Antrieb ist das Einzigartige." Aus dem Traum vom Tauchen ist längst das Abenteuer seines Lebens geworden: Christian Redl ist einer der besten Apnoetaucher der Welt, mehrfacher Weltrekordhalter – und darüber hinaus ein genialer Grenzgänger.

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Luft holen und abtauchen – die älteste Form des Tauchens

Ein Atemzug, ein Tauchgang – beim Apnoetauchen, der ältesten und gleichzeitig ursprünglichsten Form des Tauchens, kommen keine Geräte zum Einsatz. Bereits unsere Vorfahren in der Steinzeit tauchten frei nach Muscheln, Schwämmen und Perlen. Die japanischen Muscheltaucher arbeiten auch heute noch auf diese Weise. Vom Zeitraum des Luftanhaltens unter Wasser rührt der Name her: Apnoe kommt vom griechischen Wort für "Nicht-Atmung". Und die kann mitunter lang sein: Der Rekord liegt bei 22,5 Minuten ohne Sauerstoff unter Wasser.

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Ein Schnorchel und ein Film als Initialzündung

Christian und das Wasser – die außergewöhnliche Liebesgeschichte beginnt bereits in der frühen Kindheit des Korneuburgers. "Die ersten Flossen, eine Maske und einen Schnorchel bekam ich als Sechsjähriger von meinem Onkel zu Weihnachten geschenkt. Seitdem bin ich mit dem Element Wasser sehr verbunden. Nach unzähligen Tauchgängen mit der Pressluftflasche habe ich mit 17 Jahren den Film ,The Big Blue – Im Rausch der Tiefe‘ gesehen und damit den Sport des Apnoetauchens sowie die Rekordjagd für mich entdeckt", erzählt der Abenteurer von den Anfängen.

Der "Iceman" holt sich die Rekorde

Zehn Jahre später, 2003, stellt Christian Redl seinen ersten Weltrekord auf, dem in den Jahren danach acht weitere folgen werden. "Die meisten davon im Freitauchen unter Eis, weshalb ich auch den Spitznamen ,Iceman‘ habe", erzählt der Sportler. Seinen ersten Weltrekord 2003 stellte er im Streckentauchen unter Eis in Kärnten auf: 90 Meter mit Flossen und 150 Meter mithilfe eines Scooters. Beide Rekorde toppte der Österreicher in den Folgejahren selbst. 2011 gelang ihm mit 62 Metern der Weltrekord im Tieftauchen unter Eis, ebenfalls in Kärnten.

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Keine Angst und keine Limits – auch wenn es mal schiefgeht

Während seiner extremen Missionen auch mal zu scheitern, ist für Christian Redl kein Problem – ganz im Gegenteil. Dass etwas nicht auf Anhieb klappt, ist für ihn Teil des großen Abenteuers Apnoetauchen und darüber hinaus zusätzliche Motivation zum Aufstehen und Weitermachen. "Ich bin bei Rekordversuchen drei Mal bewusstlos geworden und musste im wahrsten Sinne des Wortes wieder rausgefischt werden. Aber ich bin dann tatsächlich noch mal ins Wasser gegangen und habe den Rekord geschafft. Das war extrem wichtig für mich", erzählt der Apnoetaucher und ergänzt mit Nachdruck: "Mit Angst bist du limitiert und hast eine Grenze. Aber das akzeptiere ich nicht. Bei mir gibt es keine Grenzen im Leben."

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Auf Du und Du mit der Magie der Natur

Christian Redl tauchte in der tiefsten bis dato bekannten Höhle in Mexiko, im nepalesischen Gokyo-See Nummer 6, der auf einer Höhe von 5.160 Metern liegt, und mit Buckelwalen in Französisch-Polynesien. "Das war eines der magischsten Erlebnisse", zeigt sich der Abenteurer begeistert. "Ich bin runtergetaucht und die Distanz von mir zu diesem riesigen Buckelwal war nicht mal mehr ein Meter. Das Auge ist etwa doppelt so groß wie mein Kopf! Es war zu. Doch auf einmal erschrickt der Wal und macht die Augen auf. Er sieht mich, kriegt einen halben Herzinfarkt. Ich bemerke, dass er mich sieht, und bekomme einen halben Herzinfarkt. Der Wal hat dann einen Ton losgelassen, wie ich ihn zuvor bei Walen noch nie gehört habe. Kein hohes Singen, sondern ein extrem tiefer Ton. Gemeinsam haben wir eine wahre Natur-Mensch-Challenge gemeistert. Und genau das reizt mich so sehr: Ich war in Nepal, ich war in Tahiti, ich war am Nordpol, ich war in Grönland – je mehr Natur, desto mehr fühle ich mich geerdet." Nur wenige Menschen kommen der Natur auf extreme und abenteuerliche Weise so nahe wie Christian Redl. Doch wer die Kraft der Natur und die Energie der Ozeane spürt, möchte diese erhalten.

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