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29. März 2019, 12:40

Christian Redl hat eine Überzeugung: "Das was ich kann, könnte jeder Einzelne von uns – wenn er seine Energie und mentale Stärke nur bewusst einsetzt. Schließlich bin ich nicht als Extremsportler zur Welt gekommen!" Würde der 42-Jährige von einer Runde auf dem Golfplatz sprechen, von einer anspruchsvollen Mountainbike-Tour oder vielleicht auch noch vom spektakulären Canyoning-Trip, man wäre geneigt, ihm – zaghaft zwar, aber doch nickend – zuzustimmen. Ja, da würde schon noch etwas gehen, muss man sich selbst eingestehen. Würde man sich nur mehr anstrengen, würde man mehr Schweiß fließen lassen und würde man dem inneren Schweinehund endlich mal eine Spur mehr den Kampf ansagen. Doch Christian Redl denkt in ganz anderen, extremen Dimensionen: Er ist Apnoetaucher und auf der Jagd nach Weltrekorden.

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Tauchen – unter einer dicken Schicht Eis

2003 stellt der Extremsportler seinen ersten Weltrekord im Streckentauchen in Kärnten auf – unter Eis: Christian Redl taucht 90 Meter mit Flossen und 150 Meter mithilfe eines Scooters. In den Folgejahren folgen acht weitere Weltrekorde. Die meisten davon im Freitauchen unter Eis, weshalb der gebürtige Korneuburger bald den Spitznamen "Iceman" trägt. Redl, der Grenzgänger, lebt für seine Leidenschaft. Er tauchte in der tiefsten bis dato bekannten Höhle in Mexiko, im nepalesischen Gokyo-See Nummer 6, der auf einer Höhe von 5.160 Metern liegt, und mit Buckelwalen in Französisch-Polynesien – "eines der magischsten Erlebnisse".

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Mentale Stärke wie einen Muskel trainieren

"Mein Antrieb ist das Einzigartige. Und wenn das Wasser nur zwei Grad hat, dann braucht man mentale Stärke", erzählt Christian Redl. Im wahrsten Sinn des Wortes überlebensnotwendig dabei ist, mit der Energie während des Tauchgangs optimal hauszuhalten, weiß der Extremsportler: "Zu 90 Prozent schaffe ich das mental. Indem ich meinen Körper davon überzeuge, seinen Verbrauch so extrem zu reduzieren, dass er genug Energie für einen 100-Meter-Tauchgang im eiskalten Wasser hat. Und das stelle ich mir schon beim Training vor. Das Wichtigste dabei: Mentale Stärke braucht Zeit. Sie muss wie ein Muskel trainiert werden."

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Scheitern wird zum zusätzlichen Antrieb

Während seiner extremen Missionen auch mal zu scheitern, ist für Christian Redl Teil des Ganzen und zusätzliche Motivation zum Aufstehen und Weitermachen. "Bei meinem ersten Tauchgang unter Eis habe ich gemerkt: Wenn ich jetzt ein Problem habe, dann habe ich ein Problem. Ich habe das Seil, ich habe meine Sicherheitstaucher und einen Arzt dabei – also von der Seite her gesehen, ist es safe –, aber ich kann nicht auftauchen. Also muss ich sicher sein, dass ich diesen Tauchgang von Anfang an schaffe – körperlich und mental." Dass er bei Weltrekordversuchen drei Mal bewusstlos geworden ist und dann doch noch den Rekord holen konnte, zeigt, wie stark Redl an sich selbst glaubt. "Ich bin einfach noch mal ins Wasser gegangen. Angst limitiert – aber Limits akzeptiere ich nicht!"

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Alles ist möglich – wenn die Energie freigesetzt wird

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Christian Redl, der auch als Freitauchlehrer arbeitet, ist überzeugt davon, dass jeder seine Energie so effizient einsetzen kann wie er und damit selbst gesteckte Grenzen aufbrechen kann. "Wenn ein Schüler zu mir kommt, dann lasse ich ihn ins kalte Wasser springen und mal die Luft anhalten. Die meisten kommen so auf 30 Sekunden, vielleicht auf eine Minute. Dann erkläre ich ihm, dass er in einer Stunde mindestens doppelt so lange die Luft anhalten wird. Die meisten sagen dann, dass das nicht klappt oder nicht geht. Und dann schafft er es! Bei 7.500 Schülern habe ich es bis jetzt immer geschafft, dass jeder seine Zeit mindestens verdoppelt hat. Der eine sagt dann: ,Okay, super.‘ Der andere aber sagt: ,Das ist ja irre, was ich in der Lage bin zu leisten!‘ Und genau das verändert das Leben von diesem Menschen, das ist das Schöne daran. Und das ist auch mein Antrieb. Jeder kann einen Weltrekord aufstellen, jeder kann die Welt verändern! Ich bin davon felsenfest überzeugt. Ich bin nicht anders auf die Welt gekommen als die anderen."

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