Pixel 3A: Google arbeitet an indirekten Nexus-Nachfolgern

    19. März 2019, 12:31
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    Sollen die Mittelklasse anvisieren – Kamera auf Niveau der Topmodelle aber schwächerer Prozessor

    Die Nexus-Reihe mag nicht die erfolgreichste in der Geschichte der Smartphones gewesen sein, unter seinen Fans war sie aber extrem beliebt. Bot sie doch eine Kombination von guter Hardware mit sehr gutem Support zu einem – meist – erfreulich niedrigen Preis. Seit dem Wechsel auf die Pixel-Marke hat sich das geändert, visiert man mit dieser doch das Hochpreissegment an. Doch das dürfte sich nun schon bald ändern.

    Mittelklasse

    Unter dem Namen Pixel 3a und Pixel 3a XL arbeitet Google derzeit an zwei günstigeren Varianten seiner aktuellen Top-Smartphones. Bei 9to5Google hat man nun neue Informationen zu den Mittelklassegeräten erhalten, die in den vergangenen Monaten bereits unter dem Namen "Pixel 3 Lite" durch die Gerüchteküche gegeistert waren.

    Kamera

    Die wohl wichtigste Information: Die Hauptkamera soll jener der großen Pixel 3-Modelle entsprechen, und auch eine ebenso gute Bildqualität liefern, die Verarbeitung ist aufgrund der sonst schwächeren Hardware etwas langsamer. Abstriche sind hingegen für die Frontkamera zu erwarten, wo nur ein Sensor verbaut werden soll. Bei den aktuellen Topmodellen von Google gibt es hingegen einen zweite Kamera, um Weitwinkelaufnahmen für Gruppenfotos zu ermöglichen.

    grafik. onleaks / 91mobiles
    Ein weiteres Rendering zeigt die Vorderseite mit relativ konservativem Design ohne Notch oder anderem Kameraausschnitt.

    CPU und mehr

    Unterschiede gibt es auch beim Prozessor: So soll beim Pixel 3a ein Snapdragon 670 zum Einsatz kommen. Zum XL-Modell liefert der Bericht in dieser Hinsicht keinerlei Informationen, hier war aber zuletzt von einem etwas stärkeren Snapdragon 710 die Rede. Die Bildschirmgröße soll bei 5,6 bzw. 6 Zoll liegen wobei man auf ein klassisches Design ohne Notch setzt. Damit wäre das Display des Pixel 3a eine Spur größer als beim Pixel 3 (5,5 Zoll), was den Informationen zufolge vor allem in einen etwas länglicheren Bildschirm mit 2220 × 1080 Pixel resultieren dürfte.

    Das RAM soll einmal mehr bei 4 GB liegen, der lokale Speicherplatz ist mit 64 GB angegeben. Auch sonst übernehmen die Mittelklassegeräte viele Eigenheiten der großen Modelle darunter etwa den eSIM-Support oder den Sicherheitschip Titan M oder die Active-Edge-Funktion. Der Akku beim kleinen Pixel 3a soll 3.000 mAh fassen, zum XL-Modell gibt es diesbezüglich noch keine Informationen.

    Preis???

    Einen offiziellen Vorstellungstermin für die beiden Geräte gibt es derzeit noch nicht, zuletzt war aber zu hören, dass Google einen Launch zu seiner Entwicklerkonferenz I/O anvisiert. Insofern bleibt vor allem eine zentrale Frage nämlich jene nach dem Preis. Derzeit verkauft Google das Pixel 3 über seinen eigenen Store bereits ab 599 Euro, eine abgespeckte Variante davon müssten schon signifikant darunterliegen, um für Käufer interessant zu sein. Das würde den Bereich rund um 400 Euro für das kleinere Modell nahelegen. (apo, 19.3.2019)

    • Bei Onleaks hat man aufgrund der bisher vorliegenden Informationen bereits eigene Renderings dazu gebastelt, wie Pixel 3a und Pixel 3a XL aussehen könnten.
      grafik: onleaks / 91mobiles

      Bei Onleaks hat man aufgrund der bisher vorliegenden Informationen bereits eigene Renderings dazu gebastelt, wie Pixel 3a und Pixel 3a XL aussehen könnten.

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