Finanzstaatssekretär sieht Spitzensteuersatz als fix an

    17. März 2019, 15:23
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    Der Spitzensatz von 55 Prozent werden in Dauerrecht übernommen, sagt Helmut Fuchs

    Wien – Die Bundesregierung wird die 55 Prozent Spitzensteuersatz für Jahreseinkommen über 1 Mio. Euro beibehalten. "Die werden nicht befristet, die werden in Dauerrecht übernommen werden", sagte er am Sonntag in der ORF-"Pressestunde". Er selbst habe die Abschaffung nie gefordert, sondern seinerzeit auf Journalisten-Nachfrage nur auf die aktuelle Rechtslage mit einem Auslaufen Ende 2020 hingewiesen.

    Tarifstufen bleiben gleich

    Wie genau im Rahmen der Steuerreform die Einkommensteuertarife geändert werden, sei noch Gegenstand der Verhandlungen. Die Tarifstufen würden gleich bleiben, verriet er, die Steuersätze von 25 Prozent von 11.000 bis 18.000 Euro Jahreseinkommen, 35 Prozent bis 31.000 Euro und eventuell auch die 42 Prozent bis 60.000 Euro würden verändert.

    Nicht antasten werde man das 13. und 14. Monatsgehalt, "die gehören zu Österreich wie die Mozartkugeln und Lipizzaner". Die kalte Progression werde man wie versprochen 2022 mit Wirkung 2023 abschaffen. Das Nulldefizit sieht Fuchs trotz der aktuellen Konjunkturlage nicht gefährdet, man werde (auf Bundesebene) 2019 einen administrativen Überschuss schaffen. (APA, 17.3.2019)

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