Jetzt-Sicherheitssprecherin will Nationalen Sicherheitsrat einberufen

    15. März 2019, 17:21
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    Alma Zadic von der Liste Jetzt zeigt sich "schockiert und beunruhigt".

    Wien – "Schockiert und beunruhigt über die Enthüllungen" im STANDARD über das rechtsextreme Netzwerk zeigte sich die Sicherheitssprecherin der Liste Jetzt, Alma Zadic am Freitag in einer Aussendung.

    "Der grausame Anschlag in Christchurch hat gezeigt, zu welchen Taten braune Terror-Netzwerke fähig sind. Der mutmaßliche Christchurch-Terrorist war über das europäische Neo-Nazi-Netzwerk informiert", schreibt Zadic darin und listet folgende Fragen bzw. Forderungen auf:

    "1. Ist dieses braune Terrornetzwerk für diesen Anschlag verantwortlich? Ist auch Österreich davon betroffen?

    2. Befinden sich ÖsterreicherInnen auf der Todesliste und wurden sie vom Innenminister Kickl und den Sicherheitsbehörden davon in Kenntnis gesetzt?

    3. Welche konkreten Maßnahmen zum Schutz dieser Personen hat der FPÖ-Innenminister getroffen?

    4. Hat der Innenminister Kontakt mit seinen deutschen und Schweizer Kollegen, um gemeinsam gegen das weltweit agierende Rechtsextremisten-Netzwerk vorzugehen?"

    Ihre Liste wolle fdaher "sofort den Nationalen Sicherheitsrat einberufen", so Zadic weiter.

    "Der FPÖ-Innenminister muss erklären, wie er dieser rechtsextremen Bedrohung begegnen möchte. Das Parlament muss vom Minister Kickl und Minister Kunasek umfassend informiert werden. Die wichtigsten Sicherheitsbehörden unseres Landes dürfen wir nicht diesen gewaltbereiten Rechtsextremisten überlassen", schließt Zadic in der Aussendung. (red, 15.3.2019)

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