Produkte "Made in Italy" müssen auch in Italien erzeugt werden

    15. März 2019, 12:59
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    Rom will Produktionsverlagerungen ins Ausland verhindern

    Rom – Die italienische Regierung aus Lega und Fünf-Sterne-Bewegung will sich gegen Produktionsverlagerungen Ausland einsetzen. Unternehmen, die mit dem Siegel "Made in Italy" auf dem globalen Markt punkten wollen, müssen in Italien produzieren, geht aus einem Gesetzesentwurf der Lega hervor, der jetzt vom Parlament geprüft wird.

    Laut dem Entwurf sollen traditionsreiche italienische Marken beim Industrieministerium registriert werden. Dieses sorgt dafür, dass nur in Italien produzierende Unternehmen den Siegel "Made in Italy" erhalten. "Mit Händen und Füßen wollen wir die Produktion in Italien verteidigen", kündigte Innenminister und Lega-Chef Matteo Salvini an. Damit wolle man unter anderem Jobs in Italien retten.

    Es sei wichtig, die Herkunft italienischer Waren und Lebensmittel zu verteidigen, so Salvini. Mit dem Gesetzesentwurf wolle die Regierung nicht die Regeln des freien Markts ignorieren. "Wenn jemand in Italien investieren will, ist er natürlich willkommen. Wenn er aber eine historische italienische Marke verwenden will, um mehr zu verkaufen, muss er künftig in Italien produzieren", erklärte der Lega-Chef. (APA, 15.3.2019)

    • Dieser Laib Parmesan wurde Gattatico in der Provinz Reggio Emilia erzeugt und hätte sich gemäß dem Gesetzesentwurf das Label "Made in Italy" verdient.
      foto: apa/afp/marco bertorello

      Dieser Laib Parmesan wurde Gattatico in der Provinz Reggio Emilia erzeugt und hätte sich gemäß dem Gesetzesentwurf das Label "Made in Italy" verdient.

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