Fix: Labbadia im Sommer nicht mehr Wolfsburg-Trainer

    12. März 2019, 18:17
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    LASK-Trainer Glasner als Nachfolger gehandelt

    Wolfsburg – Bruno Labbadia verlässt den deutschen Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg nach dem Ende der laufenden Saison. Dies erklärte der 53-Jährige am Dienstag nach dem Training des Tabellen-Siebenten. Labbadias Abgang war seit einiger Zeit erwartet worden. Trotz der Rettung vor dem Abstieg in der Relegation im Mai 2018 war der in diesem Sommer auslaufende Vertrag nicht vorzeitig verlängert worden.

    "Eine weitere Zusammenarbeit wäre für den VfL nur zielführend und sinnvoll, wenn ein konsequenter fachlicher Austausch zwischen den sportlichen Verantwortlichen über die gesamte Saison gegeben wäre. Da unsere Vorstellungen nicht zu einhundert Prozent übereinstimmen, habe ich für mich diesen Entschluss gefasst", sagte Labbadia nach der Einheit am Nachmittag. Zuvor hatte er seine Spieler, darunter auch ÖFB-Legionär und Ex-LASK-Torhüter Pavao Pervan, informiert.

    Bis zuletzt hatten Labbadia und Sportchef Jörg Schmadtke beteuert, im April über eine mögliche weitere Zusammenarbeit sprechen zu wollen. Dementsprechend überrascht reagierte Schmadtke am Dienstag. "Der Zeitpunkt der Entscheidung von Bruno Labbadia hat uns überrascht, da wir gerne das von beiden Seiten geplante ergebnisoffene Gespräch mit ihm geführt hätten. Dass es dazu jetzt nicht kommt, ist schade, aber wir respektieren seine Entscheidung", sagte Schmadtke. Erst vor zwei Wochen hatte der VfL-Sportchef selbst erstmals das schwierige Verhältnis zu Labbadia öffentlich bestätigt.

    Als potenzieller Labbadia-Nachfolger wird auch LASK-Erfolgstrainer Oliver Glasner gehandelt. (APA, 12.3.2019)

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