Salzburg verliert den Kampf um Platz vier

    10. März 2019, 20:30
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    5:6 nach Penaltyschießen in Wien – Capitals holten zehn Siege in zehn Spielen – Linz holte noch Platz eins in Quali-Runde

    Wien – Red Bull Salzburg hat am finalen Pick-Round-Spieltag in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) noch den vierten Platz verloren, der das Play-off-Heimrecht mit sich bringt. Die Salzburger unterlagen am Sonntag auswärts den Vienna Capitals, gleichzeitig gewann Fehervar beim KAC. Das bedeutet, die Ungarn dürfen sich über Rang vier freuen. In der Quali-Runde holte sich Linz vor Znojmo Platz eins.

    Die Caps gewannen in Wien gegen Salzburg 6:5 nach Penaltyschießen, blieben damit auch im zehnten und letzten Spiel der Pick Round siegreich. Fehervar setzte sich unterdessen in Klagenfurt 3:2 durch. Erstmals durften die Salzburger damit nicht ihren Viertelfinalgegner "picken". Platz zwei hatten die Graz 99er sicher, die zum Abschluss des Grunddurchgangs 6:3 gegen Bozen gewannen.

    Quali

    In der Qualifikationsrunde drehte Linz das Heimspiel gegen Villach nach Rückstand zu einem 4:3, Znojmo verlor zu Hause gegen Innsbruck 3:5. Die beiden Teams zogen somit punktegleich ins Viertelfinale ein.

    Salzburg legte mit einem Blitzstart los, führte nach fünf Minuten bereits mit 2:0. Im zweiten Drittel schalteten die Capitals einen Gang höher und schossen sich mit drei Treffern 5:3 in Front. Im Schlussabschnitt schaffte Salzburg allerdings durch Thomas Raffl (44.) und Brant Harris (59.) noch den späten Ausgleich. Nach der Overtime brachte im Penaltyschießen Benjamin Nissner seinen Versuch im Tor unter.

    Fehervar blieb unterdessen Angstgegner des KAC, der die dritte Niederlage in dritten Spiel gegen die Ungarn bezog. Die Kärntner waren im ersten Drittel die tonangebende Mannschaft, mehr als ein 1:0 durch Eric Petersen (16.) schaute aber nicht heraus. Nach der ersten Pause kamen die beherzt agierenden Gäste jedoch auf, gingen in Führung und behaupten diese bis zum Schluss.

    Picks

    Die Vienna Capitals haben sich im Viertelfinale Znojmo als Gegner ausgesucht. Die Graz 99ers, die am Sonntag erstmals das Pickrecht ausübten, entschieden sich für die Black Wings Linz. Die weiteren Paarungen heißen KAC gegen EBEL-Titelverteidiger Südtirol und Fehervar gegen Red Bull Salzburg. Erster Play-off-Spieltag ist der kommende Mittwoch. (APA, 10.3.2019)

    Ergebnisse der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom Sonntag:

    Pick Round/10. und letzte Runde:

    Graz 99ers – HCB Südtirol 6:3 (1:0,3:1,2:2). Merkur Eisstadion Graz, 2.807. Tore: Garbowsky (10.), Moderer (23.), Oleksuk (31., 59.), Yellow Horn (35./PP), King (60.) bzw. Glira (29./PP), Deluca (44.), Schweitzer (49.). Strafminuten: 8 bzw. 12

    KAC – Fehervar AV19 2:3 (1:0,1:3,0:0). Stadthalle Klagenfurt, 3.047, Tore: Petersen (16./PP1), Schumnig (40.) bzw. B. Szabo (23.), Sarpatki (25.), D. Szabo (39./PP). Strafminuten: 10 plus 10 Disziplinar Comrie bzw. 10

    Vienna Capitals – Red Bull Salzburg 6:5 n.P. (2:3,3:0,0:2;0:0). Erste Bank Arena, 4.750. Tore: Romig (8./PP, 23.), Nissner (18.), DeSousa (38.), Nödl (38.), Nissner (entscheidender Penalty) bzw. Gazley (1.), Hughes (6.), Herburger (16./PP), Raffl (44.), Harris (59.). Strafminuten: 8 bzw. 10

    Qualifikationsrunde/10. und letzte Runde:

    Black Wings Linz – VSV 4:3 (1:0,1:2,2:1). Keine Sorgen Eisarena Linz, 4.100. Tore: Davies (1.), Rutkowski (25.), Umicevic (58.), Locke (59./PP) bzw. Pollastrone (36.), Alagic (39., 50./PP). Strafminuten: 6 bzw. 12

    HC Znojmo – HC Innsbruck 3:5 (1:3,1:2,1:0). Znojmo, 2.430. Tore: Hlava (13./PP, 23., 60.) bzw. Sedivy (6.), Lavoie (12./PP, 36./PP), Clark (20.), Yogan (21.). Strafminuten: 13 bzw. 19

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