Tedesco und Schalke verlieren weiter

    8. März 2019, 22:49
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    Schalke zeigte einen engagierten Auftritt bei Bremen, geht aber wieder als Verlierer vom Platz. Harnik trifft für die Gastgeber zum Endstand

    Das Spiel verloren, aber mit einer zeitweise starken Leistung möglicherweise die Position des angeschlagenen Trainers Domenico Tedesco gestärkt: Trotz eines über weite Strecken ordentlichen Auftritts hat Schalke 04 auch bei Werder Bremen nicht punkten können. Der Vize-Meister musste sich an der Weser unglücklich mit 2:4 (1:1) geschlagen geben, sammelte aber zumindest in Hälfte eins Argumente für eine Weiterbeschäftigung seines Coaches.

    Nach furiosem Beginn gingen die Gäste durch Breel Embolo, der das entscheidende Laufduell gegen Ludwig Augustinsson gewann (26.), in Führung. Fünf Minuten später konnten die Hanseaten ausgleichen, Milot Rashica traf mit einem Flachschuss. Sechs Minuten nach Wiederbeginn traf Werder-Kapitän Max Kruse nach Videobeweis per Foulelfmeter, ehe erneut Rashica erfolgreich war (73.). Breel Embolo (85.) konnte noch einmal für die Gäste verkürzen, ehe Martin Harnik (90.+4), der in der 67. Minute eingewechselt wurde, für den Endstand sorgte. bei den Schalkern spielte Guido Burgstaller durch.

    Positives

    "Wenn wir weiter so auftreten, dann werden wir auch wieder punkten. Wir müssen das Positive aus dem Spiel mitnehmen, auch wenn wir heute wieder enttäuscht sind", sagte Burgstaller nach der Partie bei Eurosport.

    Ein Lichtblick war aber vor allem für Tedesco der durchaus engagierte Auftritt seines Teams, das nach einer bislang ganz schwachen Rückrunde bis auf Platz 14 abgestürzt ist. Der Coach reagierte schon mit seiner Aufstellung auf die seit Wochen schwachen Vorstellungen seiner Profis und verbannte Mark Uth, Hamza Mendyl und Amine Harit aus dem Kader.

    "Wir haben uns für diesen Kader entschieden. Es geht nicht darum, dass wir mit dem Finger auf jemanden zeigen und sagen, das sind die falschen Jungs. Die aktuelle Situation ist wichtig und wir haben uns nun für den aktuellen Kader entschieden", sagte der neue Sportvorstand Jochen Schneider vor dem Anpfiff bei Eurosport. (sid, red, 8.3.2019)

    • Es will nicht und will nicht und will nicht.
      foto: imago images / osnapix

      Es will nicht und will nicht und will nicht.

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