Auf Zimmersuche mit Herrn Schnarch

    22. Februar 2019, 17:39
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    Im Hotel ist nichts, wie es sein sollte

    Leicht hat es dieser Mann nicht, heißt er doch mit Nachnamen "Schnarch". Schnell assoziiert man da einen furchtbar langweiligen Kerl – oder aber einen, der einem nächtens den Schlaf raubt. Dabei ist es genau Letzteres, was er sucht. Herr Schnarch ist müde, er will einfach nur schlafen. Offenbar ist er fremd in der Stadt, die Rettung ist ein Hotel, noch dazu eines, das "Gute Nacht Hotel" heißt.

    Was Herr Schnarch nicht weiß: Hier ist nichts, wie es sein sollte. In Wer schnarcht im 13. Stock von Wade Bradford und Kevin Hawkes begleiten Kinder Herrn Schnarch bei der Zimmersuche. Vorweg: Einfach ist das nicht. In Zimmer 104 liegt eine Maus. Im nächsten liegt ein schlafendes Schwein. Im fünften Stock? Lauter Spinnen.

    Herr Schnarch läuft davon. Während das Mitleid der vorlesenden Erwachsenen steigt, finden die Kinder – zumindest die Testleser – es spaßig, dass Herr Schnarch müde durchs Hotel wandert und eine Überraschung nach der anderen erlebt. Zum Schluss landet er im dreizehnten Stock. Vorsicht! Herrn Schnarch ist schon alles egal. Wer da wohl auftaucht? Lesen! (Peter Mayr, 8.3.2019)

    • Wade Bradford, Kevin Hawkes, "Wer schnarcht im 13. Stock?".
€ 15,40 / 40 Seiten Orell-Füssli-Verlag, Zürich 2019
      foto: orell-füssli-verlag

      Wade Bradford, Kevin Hawkes, "Wer schnarcht im 13. Stock?".

      € 15,40 / 40 Seiten
      Orell-Füssli-Verlag, Zürich 2019

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