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10. März 2019, 08:00

Wer, wenn nicht wir? Mit dieser Gegenfrage beantworten viele junge Menschen momentan, warum gerade sie für eine verantwortungsvolle Klimapolitik auf die Straße gehen. Warum sie dafür Fehlstunden in der Schule in Kauf nehmen. Und warum sie Hoffnung haben, dass sich mit ihrem Tun tatsächlich etwas verändern kann. Zum Beispiel die 18-jährige Lena Schilling: "Auf die Regierung können wir uns nicht verlassen. Deswegen müssen wir selber Verantwortung übernehmen." Die Schülerin der Modeschule in der Wiener Herbststraße stellt noch eine Gegenfrage: "Was bringt es, in der Schule zu sitzen, wenn es keine gute Zukunft gibt?"

Seit die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg im September zu streiken begann, taten es ihr viele Kinder und Jugendliche in ganz Europa gleich. Am Wiener Heldenplatz finden seit Anfang des Jahres Versammlungen junger Menschen statt – freitags ab der Mittagszeit. Das Motto in ganz Europa: Fridays for Future. Am 15. März sollen es besonders viele Demonstrierende werden. Die Organisatoren haben einen weltweiten Klimastreik ausgerufen. Die Wiener hoffen auf rund 10.000 Schüler. Hierfür planen manche Lehrer gleich eine Exkursion.

Geht das zu weit? Oder nehmen junge Menschen durch ein solches Engagement sogar mehr mit, als sie es in einer normalen Unterrichtsstunde tun würden?

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Seit Wochen streiken auch in Wien die Schüler und Studierenden für den Klimaschutz. In Wien treffen sich die jungen Erwachsenen auf dem Heldenplatz.

Viele, aber natürlich nicht alle ihre Lehrer begrüßen ihr Engagement, sagt Schilling. Ein Demo-Ausflug sei in ihrer Klasse nicht geplant, aber sie wisse von anderen. Rückendeckung gebe es von der Direktorin, wenn auch nicht offiziell. Diese habe ihr gesagt, sie könne Schüler nicht zum Schulschwänzen ermutigen und also keine Freistellungen geben. "Aber sie hat uns wissen lassen, dass sie die Demonstrationen für eine gute Sache hält."

Ähnlich klingt es, wenn man Wiens Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) zu den Streiks befragt: "Wir müssen auf diese jungen Menschen stolz sein. Der Jugend werden immer Narzissmus und gesellschaftliches Desinteresse vorgeworfen. Offensichtlich ist das Gegenteil der Fall." Wie mit den Fehlstunden, die sich durch die freitäglichen Streiks ergeben, umgegangen werden soll? Darauf gibt es keine Antwort aus dem Büro des Stadtrats.

Rechtliche Lage klar

"Von unserer Schule nehmen sicher viele am 15. März teil, vor allem aus den sechsten und siebenten Klassen", ist Ilse Rollett sicher: "Ich finde es großartig, dass die Schüler Verantwortung übernehmen und sich engagieren. Für eine Welt, in der sie ja noch sehr lange leben", sagt die Direktorin des Wiener Gymnasiums Rahlgasse. Dieses ist auch abseits der streikenden Schüler für seinen Umweltschwerpunkt bekannt. "Für die jüngeren Schulpflichtigen werden wir an dem Tag das Thema Klimaschutz in einem Aktionstag aufgreifen." Bei den älteren Schülern sei rechtlich klar: Es sind unentschuldigte Schulstunden – das habe auch die Wiener Bildungsdirektion klargestellt.

foto: christian fischer
Jeden Freitag streiken Österreichs Schüler für den Klimaschutz.

Das nehmen viele Schüler hin. 30 dieser Fehlstunden dürfen sie maximal pro Semester anhäufen. Schilling war an einigen Freitagen auf dem Heldenplatz. Wenn gerade eine Prüfung stattfinde oder wichtiger Stoff durchgenommen werde, bleibe sie in der Schule. "Ich bin 18 und schreibe meine eigenen Entschuldigungen. Das erleichtert die ganze Sache natürlich." Von ihren Eltern erhalte sie volle Unterstützung. "Mit ihnen war ich auf meiner ersten Demo. Damals war ich vier Jahre alt."

Wer mit Schilling spricht, hört Optimismus und Tatendrang. Woher sie ihre positive Einstellung nehme, wenn man doch weltweit einen Backlash in Sachen Klimaschutz wahrnehmen könne? "Ich habe keine andere Wahl. Hoffnung zu haben ist der einzige Weg. Wenn wir nicht gehört werden, dann werden wir uns Gehör verschaffen." Sie sei es leid, von politikverdrossenen Jugendlichen zu lesen oder zu hören.

Dass sich Jugendliche momentan besonders für die Umwelt interessieren, zeigen nicht nur die Demos, sondern auch Daten. Umwelt und Klimawandel stehen bei Jungen durch die Bank weit oben auf der Agenda, sagt Daniel Schönherr vom Meinungsforschungsinstitut Sora. Schönherr hat an der größten europäischen Jugendumfrage mitgearbeitet. Allein in Österreich beteiligten sich 2016 9.000 Menschen zwischen 18 und 30 daran. Was dabei aufgefallen sei: Die jüngeren Befragten in Österreich machen sich wesentlich häufiger Sorgen über Umwelt und Atomkraft als über 20-Jährige.

foto: christian fischer
Am 15. März hoffen die jungen Klimaaktivisten auf rege Beteiligung bei der Großdemo.

Freilich sei unklar, ob das Interesse am Umweltschutz von der Generation oder vom Alter abhänge, sagt Meinungsforscherin Eva Zeglovits von Ifes: "Je näher einem ein Thema liegt, desto höher ist das Interesse daran." Bildung und leistbares Wohnen seien Themen, die vor allem Junge beschäftigen. Wenn die Befragten ihre Ausbildung abgeschlossen und vielleicht schon eine Eigentumswohnung bezogen haben, verfällt die Anteilnahme oft. "Es ist schwierig zu sagen, ob die Jugendlichen, die heute für das Klima streiken, das auch noch in 50 Jahren tun werden." Beim Protest fürs Klima sei die zentrale Frage jene nach der Zukunft, in der man leben will, sagt Zeglovits. Gerade die Jungen werden mit den Folgen des Klimawandels leben müssen.

"Man hört immer, dass die Jungen nicht an Politik interessiert sind. Dass sie für den Umweltschutz streiken, ist aber nur scheinbar ein Konflikt", sagt Zeglovits. Junge Erwachsene seien an der Gestaltung der Gesellschaft interessiert. Verdrossenheit gibt es nur in Bezug auf klassische Parteienstrukturen. Ein beträchtlicher Teil sei laut der Umfrage zu zivilgesellschaftlichem Engagement bereit oder habe sich bereits engagiert.

Bildungsminister will Streik in Freizeit

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) begrüßt solchen Einsatz zwar "grundsätzlich". Aber: "Wenn für den weltweiten Klimastreik Unterrichts- oder sogar Schularbeitszeit verwendet wird, kann ich das als Minister nicht gutheißen oder gar unterstützen." Es gebe "zahlreiche positive Beispiele", wie Schüler sich mit dem Klimawandel im Unterricht beschäftigen können.

Und: "Zeit für jedes Engagement und jeden Einsatz bleibt auch am Nachmittag, an den Wochenenden oder in den Schulferien genug." Beschwerden lägen dem Ministerium keine vor. Direktoren fänden selbst gute Lösungen und bräuchten keine Anweisungen, sagt Faßmann.

Politikverdrossen sind die Jugendlichen auf dem Heldenplatz jedenfalls nicht.

Auch die Eltern der Streikenden geben sich großteils als Unterstützer ihrer Kinder. Der Bundeselternverband hält sich freilich mit einer Einschätzung zurück. Schulpflichtige Kinder müssen in die Schule, befindet Elternverbandspräsidentin Susanne Schmid. Sonst sei es eine Sache, die sich Schüler, Eltern und Lehrer ausmachen müssten. "Das ist eine individuelle Angelegenheit." Es komme auch immer auf die einzelnen Schüler an. "Wenn sie gute Noten haben, wird der Streik etwas anderes sein, als wenn sie schon drei Frühwarnungen bekommen hätten."

Was vom Streik bleibt

Bleibt die Frage, ob die Stunden auf der Straße am Ende auch etwas bringen. Laut Zeglovits erreichen die Jugendlichen mit ihren Streiks jedenfalls eines: Aufmerksamkeit für ein Thema, das momentan nicht weit oben auf der politischen Agenda steht. Für die Parteien werde durch die Streiks außerdem "eine Rutsche gelegt". Greifen Politiker die Themen auf, können sie Jugendliche für Politik interessieren – und eben auch für die eigene Partei begeistern. Daran gekoppelt sieht Zeglovits aber auch ein großes "Gefahrenpotenzial". Wenn die Politik die Schüler ignoriert, die mit großem Engagement streiken und mögliche Konsequenzen dafür in Kauf nehmen, könnten diese desillusioniert werden und dadurch das Interesse an Politik und Demokratie verlieren.

Lena Schilling ist überzeugt, dass das bei ihr nicht der Fall sein wird. In einer politischen Jugendorganisation sei sie bis jetzt noch nicht. "Die praktische politische Arbeit ist mir derzeit einfach wichtiger." Sie will sich aber bald entscheiden. Für die Zukunft hat sie große Pläne und will das, was sie aktuell bei Politikern vermisst, selbst umsetzen: "Ich möchte nach der Schule Jus studieren. Und dann in die Politik gehen." Auf dem Weg dahin will sie die kleinen Dinge schätzen, die sie und andere verändern. "Von Rückschritten lass ich mich nicht unterkriegen." (Oona Kroisleitner, Lara Hagen, 10.3.2019)


Österreichs Klima-Kids

Sie sind jung, engagiert – und sie werden immer mehr. Weltweit demonstrieren Jugendliche am Freitag für Klimaschutz. Auch in Österreich nimmt die Bewegung Fahrt auf. Wer die Jugendlichen sind und was sie wollen:

foto: andy urban
Mati Randow ist 14 Jahre alt. Geo und Geschichte lässt er regelmäßig für die Klimastreiks ausfallen.

Streik statt Schnupfen

Ganz sicher wirkt der 14-jährige Mati Randow vor der Kamera noch nicht. "Ich werde nicht oft fotografiert", sagt der Wiener Schüler und streicht sich fast ein bisschen schüchtern die vom Wind zerzausten Haare aus dem Gesicht. Sicher wird er, wenn er über den Klimawandel spricht. "Die Fakten liegen schon seit Jahrzehnten auf dem Tisch, aber es wird nichts gegen die Klimakrise getan", sagt er: "Es geht jetzt um Existenzen. Ich werde die Auswirkungen als Erwachsener spüren. Und auch meine Kinder sollen es auf dieser Erde noch erträglich haben." Schließlich gebe es nur begrenzte Ressourcen: "Es ist naiv zu glauben, dass man ewig so weitermachen kann."

Im Jänner war der Schüler von der Rahlgasse erstmals bei den Streiks dabei. "Es war Notenkonferenz, ich konnte ohne Fehlstunden hinschauen." Seither stehen unentschuldigte Fehlstunden am Plan. "Ich bin keiner, der sagt, er hatte Schnupfen." Die zwei letzten Fächer am Freitag, Geografie und Geschichte, lässt er regelmäßig ausfallen, um für das Klima zu streiken. Seine Lehrer unterstützen den Vorzugsschüler. Ein Nachspiel fürchtet er nicht. "Zu befürchten ist ein Klassenbucheintrag oder eine Betragensnote. Das sind Konsequenzen, die ich in Kauf nehme." Denn eines kann sich Randow nicht mehr vorstellen – "dass gestreikt wird und ich in der Schule sitze und nichts tun kann. Unsere Generation revoltiert gerade."

Auch Randows Eltern unterstützten ihr einziges Kind. "Sie haben mich zu einem politisch interessierten Menschen erzogen. Meine Meinung habe ich mir selbst gebildet", sagt der Sohn. Eine Sache nervt Randow schon: "Da sagen alle, wir sind so unpolitisch, und sobald wir uns für etwas einsetzen, heißt es, wir wurden von den Eltern indoktriniert. Wir sind die aktive Jugend, nach der immer gerufen wird." PORTRÄT: Oona Kroisleinter

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foto: werner dedl
Der Papa hat Mia Gatt von Greta Thunberg begeistert. Die 15-Jährige streikt in Linz.

Liebe und Klimarettung

Religion und Zeichnen weist der Stundenplan von Mia Gatt am Freitag in der vierten und fünften Einheit aus. "Das kann man verschmerzen", ist die 15-jährige Linzerin überzeugt. Seit Februar tauscht das per Eigendefinition, "umweltbewusste Mädel" jeden Freitag die Schulbank im Linzer Georg-von-Peuerbach-Gymnasium mit der Straße.

"Mein Papa hat mir ein Video von Greta Thunberg gezeigt. Und ich war begeistert. Voll die gute Idee! Und ich habe beschlossen, an den Fridays for Future-Demos in Linz teilzunehmen", sagt die Sportgymnasiastin.

Vor dem öffentlichen Klimarettungseinsatz sei sie noch nie auf einer Demo gewesen: "Aber jetzt geht es einfach um so viel – es ist unsere Zukunft." In den Freitagsprotesten sieht Gatt ein adäquates Mittel, um entsprechend "Druck auf die Politik" auszuüben – "die Versprechen des Pariser Klimaabkommens müssen eingehalten werden. Da muss die Politik endlich aktiv werden." Passiv verhalten sich hingegen noch Gatts Klassenkollegen. Die Plädoyers für den Klimaschutz stoßen unter den Mitschülern noch auf wenig Verständnis: "Da heißt es oft 'Nerv nicht!'" Gatt ist in ihrer Klasse auch die einzige Demo-Teilnehmerin: "Aber das braucht Zeit, wir werden schon noch mehr werden."

Rückhalt hat die engagierte Jugendliche vonseiten der Schule und des Elternhauses: "Mein Klassenvorstand findet es super, dass ich das mache. Und meine Eltern sowieso – für Mama und Papa ist es besonders wichtig, dass ich meine eigene Meinung habe und dazu auch öffentlich stehe."

Auch wenn die Rettung des Klimas noch nicht gesichert ist, im Herzen ist alles gut: Bei den Demos hat die Schülerin Bjarne kennen und lieben gelernt. Seit gut einer Woche sind die beiden ein Paar – und gehen ab sofort Hand in Hand für eine bessere Welt auf die Straße. PORTRÄT: Markus Rohrhofer

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foto: andy urban
Melanie Helm ist optimistisch. Die 18-Jährige will etwas bewegen.

Technologien sind nicht genug

Seife statt Duschgel, beim Essen kommen nur noch saisonale Bioprodukte auf den Tisch, und schweren Herzens gab Melanie Helm auch einen Job auf, für den sie regelmäßig mit dem Auto nach Niederösterreich fahren musste. Jetzt gibt es für sie nur noch das Fahrrad.

Vor kurzem habe sie begonnen den eigenen Lifestyle nachhaltig zu gestalten und sich mit der Klimakrise auseinanderzusetzen, sagt die 18-Jährige. "Ich habe lange gedacht, dass es eine technische Lösung für das alles geben muss." Bei ihrem schulischen Hintergrund ist das eine logische Herangehensweise: Helm besucht die Maturaklasse der HTL Spengergasse in Wien, Zweig: Wirtschaftsingenieurwesen und technisches Management. In der Freizeit absolvierte sie Kurse einer NGO für Nachwuchsumweltschützer – und da änderte sich ihre Sichtweise: "Es scheitert am ganzen System." Helm lernte Jugendliche kennen, die genauso denken. Mit ihnen steht sie freitags auf dem Heldenplatz und hält selbstgebemalte Schilder hoch. "Ich bin nicht jede Woche dort, aber so oft es geht. Meine Klassenvorständin findet das gut. Es ist für mich kein Schwänzen. Zum Arzt gehen wir ja manchmal auch während der Unterrichtszeit."

Helm ist optimistisch, was ihren Aktivismus angeht. Im Dezember habe sie noch vielen erklären müssen, wer Greta Thunberg ist. "Jetzt weiß es jeder." Weniger cool findet sie so manchen Kommentar aus dem Umfeld. "Ich höre oft, dass ich alles anders sehen werde, wenn ich erwachsen bin."

Geduldig ist sie hingegen mit Mitmenschen, die nicht nachhaltig leben. "Ich will niemandem etwas vorwerfen. Außerdem denke ich, dass erste Anreize aus der Politik kommen müssen. Eine Kerosinsteuer zum Beispiel." Ihre Eltern hat sie jedenfalls überzeugt. Die kaufen nun nur noch Bio. "Und am 15. besuchen sie mich auf der Demo." PORTRÄT: Lara Hagen

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foto: mike vogel
Anika Dafert hat den Klimaschutz im Blut. Ihre ganze Familie ist der Nachhaltigkeit verpflichtet.

Klimaschutz als Familienthema

Zusammen mit ihrer jüngeren Schwester Luisa (14) hat die 16-jährige Anika Dafert aus Radstadt im Pongau die Klimastreiks der Schüler in Salzburg initiiert. "Ich dachte, es muss auch hier was passieren." Gesagt, getan. Zunächst wandte sie sich an die Wiener Schüler. "Die haben mir gleich gesagt, wie ich eine Demo anmelde", erzählt Dafert. Sie erstellte einen Facebook- und einen Instagram-Account und meldete die Kundgebung für 30 Personen an. 150 sind gekommen.

Klimaschutz liegt der ganzen Familie am Herzen. Daferts Großmutter habe bereits an der tschechischen Grenze gegen Atomkraftwerke demonstriert, und auch ihren Eltern sei ein nachhaltiges Leben wichtig. Sie unterstützen ihre Töchter, schreiben Entschuldigungen für die Fehlstunden und fahren auch zu den Demos in der Landeshauptstadt mit.

"Man kann den Klimawandel nicht verneinen oder ignorieren", betont die Schülerin des Missionsprivatgymnasiums St. Rupert in Bischofshofen. Jeder könne etwas machen. Etwa beim eigenen Konsum. Ihre Familie kaufe mit einem Korb im lokalen Bioladen ein, Plastiksackerl seien ein No-Go, und bei der Kleidung schränke sie ihren Konsum so weit wie möglich ein. Dieses Bewusstsein könnte in ihrem Umfeld noch gestärkt werden, meint Dafert. "Aber ich will nicht missionieren. Wenn eine Diskussion auf Augenhöhe möglich ist, lege ich meine Meinung dar. Aber ich erzwinge nichts, das bewirkt meist nur das Gegenteil", sagt die Schülerin.

Die Aktivistengruppe in Salzburg hat sich jedenfalls schon vergrößert. Rund 20 Schüler aus Hallein, Straßwalchen und der Stadt Salzburg engagieren sich organisatorisch. Etwa hundert folgen der Whatsapp-Gruppe, in der aktuelle Infos verbreitet werden. Zum großen Klimastreik am 15. März sollen ganze Schulklassen als Exkursion teilnehmen. PORTRÄT: Stefanie Ruep