In "The Division 2" baut Mexiko eine Mauer gegen US-Flüchtlinge

    8. März 2019, 11:21
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    Spiel will zwar unpolitisch sein – für Marketing-Schmähs wird aber gerne auf Politik zurückgegriffen

    Eigentlich will Ubisoft mit dem Loot-Shooter The Division 2 laut eigenen Angaben ein unpolitisches Spiel bringen. Auf politische Werbegags wird dann allerdings nicht verzichtet. Im Rahmen des Government Shutdowns in den USA wurde bereits ein Seitenhieb für den eigenen Zweck vermarktet, nun legt der Hersteller nach. So wurde auf Twitter eine fiktive Pressemitteilung veröffentlicht, in der angekündigt wurde, dass Mexiko eine Mauer gegen die Flüchtlinge der USA baut. Dadurch sollen Infizierte aufgehalten werden.

    Seitenhieb auf Trump

    Dies ist freilich ein Seitenhieb auf die aktuelle US-Regierung rund um Donald Trump. Der US-Präsident will nämlich eine Mauer gegen Flüchtlinge aus Mexiko bauen und das Land auch dafür zahlen lassen. Dass das dann doch nicht ganz so einfach funktionierte, musste Trump bereits feststellen. Bei The Division 2 hat sich der mexikanische Präsident für eine Mauer eingesetzt. "Wir haben bereits gesehen, wie Karawanen von US-Bürgern von der Ostküste an unseren Grenzen angekommen sind, unser Land für Schutz und Dienstleistungen betreten und der Anarchie und dem Chaos der Dark Zones entkommen wollen", ist ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung.

    ubisoft

    Release in Bälde

    The Divison 2 erscheint am 15. März für PC und Konsolen. Angesiedelt ist das Game in Washington DC, wo Gesetzeslosigkeit und Instabilität die Gesellschaft bedrohen. Als Agent muss man nun dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung herrscht. (red, 8.3.2019)

    • Bei "The Division 2" baut Mexiko eine Grenzmauer gegen US-Flüchtlinge.
      foto: ubisoft

      Bei "The Division 2" baut Mexiko eine Grenzmauer gegen US-Flüchtlinge.

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